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Die Gesellschaft.
ein abstossendes Bild sein. Aus ähnlichen Gründen wird der Berufdes Politikers nie ein Frauenberuf sein. Denn er verlangt eineEnergie des Charakters, die, unter Männern nicht allzu häufig, beimWeibe als eine ihrer Natur widerstreitende Männlichkeit erscheint.
Wir kommen damit auf die dritte Seite persönlicher Bethäti-gung, auf die bürgerliche Stellung. Es ist nicht zum wenigstendas Verlangen nach einer selbständigen bürgerlichen Stellung, inwelchem die Bestrebungen der sogenannten Frauenemancipation zugipfeln pflegen. Unter den vielen Versuchen der Nivellirung derUnterschiede persönlicher Lebensführung gibt es keinen, der insolchem Grade den Stempel des Widernatürlichen an der Stirnetrüge wie dieser. Dass die Frau activ an den politischen Kämpfentheilnehme, welche Staat und Gesellschaft bewegen, widersprichtebenso ihrer Charakter- und Gemiithsanlage, wie die EigenschaftWaffen zu tragen und Kriegsdienste zu thun ihrer physischen Natur.Selbst für die hochgebildete Frau, die in intellectueller Beziehungdas Mittelmass männlicher Begabung weit überragt, bleibt es immerBedürfniss in den Fragen, die auf gemeinnütziges Wirken undöffentliche Thätigkeit gehen, an den stärkeren männlichen Charaktersich anzuschliessen, um von ihm ihre Richtung zu empfangen undgünstigen Falls ihn in der Uebernahme und Ausführung seinerPflichten zu unterstützen, indem sie die Gedanken und Gesinnungen,die er im Leben zu bethätigen strebt, nachempfindet und so durchMitgefühl ihm die Schwere der Pflicht erleichtert und die Freudedes Berufs und der Erfolge erhöht. Nicht fremd soll also dieFrau dem bürgerlichen Leben gegenüb erstehen; aber sie soll esmit jener zurückhaltenden Theilnahme verfolgen, welche die Ver-meidung der eigenen Betheiligung an öffentlichen Kämpfen und dasGebot einer harmonischen Mässigung der Affecte ihr auferlegen.
Niemals und nirgends und am allerwenigsten hier, wo dieNatur selbst den Einzelnen ihr Wirkungsgebiet angewiesen hat, kannes eine Forderung der Freiheit sein, dass Jeder Alles könne.Jeder soll das sein wozu die Natur ihn gemacht hat. Wenn sieder Frau manche Lebensgebiete versagte, so hat sie ihr andereeröffnet, die vor dem Manne ihr Vorrecht sind. Dazu gehört alseines der schönsten der Beruf, die künftige Generation zu tüch-tigen Menschen zu erziehen. Wenigen nur ist es vergönnt, an demöffentlichen Leben unmittelbar einen massgebenden Antheil zunehmen. Unter den vielen mittelbaren Einflüssen, in denen sich auchdie bürgerliche Stellung der meisten Männer erschöpft, gibt es aber