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Die sittlichen Zwecke.
indirect von uns erstrebt werden. Wir können beglückt werdendurch etwas und uns vervollkommnen in etwas; in beiden Fällenist dann dieses Etwas, das wir uns als Mittel zur Erreichung vonGlück und Vollkommenheit vorstellen, der directe Zweck unseresHandelns. Nun können wir ferner beglückt werden durch eigeneHandlungen, die sich auf uns selbst beziehen, oder durch solche,deren Zweckobjecte andere Menschen sind, und die also eine socialeoder humane Tendenz verfolgen. Die letzteren fallen dann wiederausserhalb des Gebiets individueller Zwecke; die ersteren aber könnennur individuelle Lustgefühle sein, denen wir abermals keinen sitt-lichen Werth beimessen. Aehnlich verhält es sich mit der von derMoralphilosophie der deutschen Aufklärungszeit so sehr gepriesenenSelbstvervollkommnung. Sie kann sich schliesslich nur auf die Ver-vollkommnung von Leistungen beziehen, die entweder individuelleoder allgemeine Zwecke verfolgen, und nur im letzeren Falle werdensolche Leistungen als sittliche anerkannt. Diese ganze ethischeSelbstauflösung der individuellen Willenszwecke können wir unsdemnach durch folgendes Schema vergegenwärtigen:
Selbsterhaltung
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als Selbstzweck zu andern indirect gewollten Zwecken
(sittlich werthlos) zu individuellen zu allgemeinen Zwecken
Selbstbeglückung Selbstvervollkommnung
durch durch zu zu
individuelle allgem. Zwecke individuellen allgemeinen Zwecken
J |
(sittlich (sittlich
werthlos) werthlos)
Sich selbst erhalten zu allgemeinen, nicht zu bloss individuellenZwecken, beglückt sein durch allgemeine, nicht durch bloss indivi-duelle Zwecke des eigenen Handelns, seine Fähigkeiten ausbilden undvervollkommnen, nicht um individuellen, sondern um allgemeinen