Der Thatbestand des Bewusstseins.
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in den nach aussen bezogenen Vorstellungen hervorbringt, verbindet.Das Bewusstsein endlich verwandelt sich für diese Betrachtung ineine Abstraction, der nicht einmal der Schatten einer selbständigenWirklichkeit zukommt. Wenn wir von den einzelnen allein wirk-lichen Vorgängen unserer inneren Erfahrung ganz absehen und blossdarauf reflectiren, dass wir Thätigkeiten und Ereignisse in unswahrnehmen, so nennen wir eben diese Abstraction das Bewusstsein.Dieses drückt also lediglich' die Thatsache aus, dass wir ein inneresLeben führen, ist aber von den einzelnen Vorgängen dieses Lebensebenso wenig verschieden, wie das physische Leben eine besondereKraft ist, die ausserhalb der sämmtlichen physiologischen Processeexistirt. Jener substantialisirte Begriff des Bewusstseins steht inder That vollkommen auf gleicher Linie mit der Lebenskraft derälteren Physiologie. Das hindert nicht, dass wir uns des berichtigtenBegriffs ebenso gut fortan bedienen können, wie die Physiologie denBegriff des Lebens schwerlich entbehren möchte.
b. Die Auffassung des Willens.
Nirgends hat jenes Streben, nicht nur die inneren Wahr-nehmungen selbst, sondern sogar die verschiedenen Seiten, die sieunserer Begriffsbildung darbieten, substantiell zu verkörpern, ver-wirrender eingewirkt als bei der Auffassung des Willens. Hattebei den Gefühlen immerhin die deutlich wahrnehmbare Beziehungzu den Vorstellungen eine Unterscheidung in gewisse (Hassen nahegelegt, so fiel bei dem Willen sogar dieses Motiv individualisirenderBetrachtung hinweg. Vielmehr nachdem alles, was die einzelnenWillensregungen Unterscheidendes darboten, glücklich den begleiten-den Gefühlen und Begehrungen aufgebürdet war, konnte man umso sicherer den Willen selbst wie eine substantielle Kraft behandeln,die höchstens im einzelnen Fall Unterschiede der Stärke darhot, imübrigen aber dem verschiedenartigsten sonstigen Seeleninhalte immerals der nämliche Deus ex machina gegenübertrat. Nicht einmalsolche vage Unterschiede wie die Lust und Unlust hatten sich inden Willen hinübergerettet. Zwar sollte er sich gelegentlich miteinem Lust- oder Unlustgefühl, einem Begehren oder Widerstrebenverbinden können, an sich aber blieb er gegen diese äusseren Be-gleiter gleichgültig. Ob er sich durch Lust und Begierde getriebenoder als kalter Zuschauer oder gar im Widerspruch mit der Neigung,