Die Erfindung der Werkzeuge.
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sicherlich Eigenschaften, zu deren Ausbildung die moderne Culturebenso reiche Hülfsmittel wie zur Bethätigung sittlicher Tugendj
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geschaffen hat.
c. Die Erfindung der W e r k zeuge. ^ ^
Mit den Besitz- und Erwerbsverhältnissen in nächster Be-ziehung steht das Werkzeug. Zu den Arbeitswerkzeugen im werteren Sinne gehört auch das Haust hier. Seine Zähmung undZüchtung ist eine der frühesten erfinderischen Thaten, die von derBegründung des Landbaues ausgegangen sind. Indem das arbeitendeThier den Meuschen entlastet, mildert es den Unterschied zwischendem Freien und Unfreien. Hat auch die Sclaverei lange noch nebender Benutzung der Zugthiere fortbestanden, so ist doch das Loosder Sclaven von dem Augenblick an ein menschlicheres geworden, wosie nicht mehr selbst den Pflug über das Feld führten oder, wie imalten Aegypten, die Steine zu den Bauten der Könige und Vor-nehmen herbeischleppten. Dem Naturmenschen ist das Thier dergefährlichste Feind: vor ihm sucht er Zuflucht in finsteren Höhlenoder auf dem ungesunden Pfahl werk, das er in Seen und Sümpfenerrichtet. Dem beginnenden Cultunnenschen ist es der grössteWohlthäter: es hat ihn mit Nahrung versorgt, ihm den Pflug ausder Hand genommen, seinen Bücken entlastet, und zu allem demhat es seinen Erfindungsgeist zur Schaffung künstlicher Werk-zeuge angetrieben, die es möglich machten die thierische Muskel-kraft zweckmässig zu verwerthen. Uralt ist die Erfindung derAckerbauwerkzeuge und des Wagens; aber wo der Mensch auf dieAusnützung seiner eigenen Kraft beschränkt blieb, wie noch heutein manchen Gegenden Innerafrikas, da sind diese Werkzeuge aufihrer primitivsten Stufe verblieben. Erst das Zugthier hat durchseine grössere Leistungsfähigkeit auch jene ersten Erfindungen derTechnik leistungsfähiger gemacht.
Weit überholt freilich hat alles wozu im Laufe einer langenCultur thierische Arbeit den Menschen angeregt die Verwerthungder todten Natur kr äfte, die so sehr ein Werk der neuestenCultur ist, dass die sittlichen Folgen, die aus diesem Umschwunghervorgehen müssen, heute höchstens in ihren Anfängen sich über-sehen lassen. Nicht nur das Thier, auch der Mensch selbst ist auslange gewohnten Gebieten der Arbeit verdrängt worden. Der reinmechanischen ist allmählich ein Theil jener Leistung gefolgt, die