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Pracktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche : zuverlässige u. selbstgeprüfte Recepte ... ; mit e. Anh., enth. Arrangements zu kleinen u. größeren Gesellschaften
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Arrangements für Gesellschaften. 5

der Tasel zu Oben gemacht wird, so ist nur damit gemeint,daß von da, wie ich mich näher darüber aussprechen werde,der Glanzpunkt ausgeht. Gläser für verschiedene Weine wer-den zusammen, nicht in eine Reihe, links, etwas seitwärts vordas Couvert hingestellt. Wird vor der Suppe ein Glas Port-wein oder Madeira gegeben, so wird derselbe entweder durch dieBedienung in kleinen Gläsern herum präsentirt, oder es wer-den Portwein und Madeiraflaschen auf die Tafel gesetzt. DieWeinflaschen in ihren Flafchentellern werden zu beiden Seitender Tafel, etwa jedes Mal bei dem fünften Couverte, aufge-korkt gestellt; doch so, daß sie nicht gegen einander, sondernschräg gegenüber zu stehen kommen. Wird rother und wei-ßer Wein zugleich aufgesetzt, so wechselt man mit den Flaschen.Bei Abendessen, wo nicht etwa der Saal oder das Gesellschafts-zimmer auf andere Weise hinreichend beleuchtet ist, wird jederFlasche gegenüber ein Licht gestellt, hat man große Lampen,so kann von der Mitte der Tafel aus, eine rechts und einelinks, in gehöriger Entfernung einen Platz finden. Einsätzemit Senf, Oel und Essig zn Salate und kalten Fischen dür-fen nicht fehlen, und Salz- und Pfefferfäßchen stellt man hinund wieder neben die Couverts. Ist kein Büffet im Zimmer,so wird ein Nebentisch gedeckt, der versehen wird mit reichlichTellern, Messern und Gabeln zum Wechseln, auch noch miteinigen Löffeln, Gläsern und Wassercaraffen (die aber erst beimAnfang des Essens frisch gefüllt werden), mit Brod und einerServiette zum etwaigen Gebrauch.

Vom Arrangiren einer großen Tafel.

Wie schon erwähnt, ist die Mitte der Hauptpunkt der Ta-fel. Es wird daselbst eine ansehnliche Torte, deren Nand mitgrünen Blättchen verziert ist, hingestellt. Hat man zwei Tor-ten, so erhält ein Aufsatz von Krystall mit Früchten aller Artgefüllt, in der Mitte einen Platz. Im Herbst läßt sich der-selbe am schönsten füllen. Man legt weiße und rothe Trau-ben mit einigen Ranken, Pflaumen, die mit den Stielen ge-pflückt sind und ihren blauen Schein noch haben, frische Wall-nüsse, feine Tafelbirnen, Apfelsinen u. dgl. abwechselnd mitkleinen Weintraubenblättern zierlich geordnet, hinein. Im Win-ter, Frühjahr und Sommer kann dieser Aufsatz mit Apfelsinen,