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Essig.
so bis zu drei Malen. Daraus hängt man es an einen lus-tigen Ort auf.
Anmerk. Man kann eS gleich gebrauchen und schmeckt wie Rauchfleisch,welches jedoch ohne Wachholder geräuchert ist und hält sichrecht gut.
Die zum Essig bestimmten Achsel (auch abgefallene Achselund Birnen) werden so klein als möglich gestampft und ineiner Obstpresse recht trocken ausgepreßt. Der so erhaltene Mostwird in offene Fässer gethan, worin er 8 —1V Tage stehenbleibt. Die Unreinigkeit gährt nach oben, wird vorsichtig ab-genommen, dann der Most in Fässer gefüllt und solche aneinen warmen Ort hingelegt. Nun erfolgt noch etwas Gäh-rung aus dem Spundloch und der vorher in Flaschen hinge-stellte Most wird zum Nachfüllen gebraucht. Ist die Gährnngganz beendigt, so wird das Spundloch mit einem nicht zu dich-ten Stück Leinewand bedeckt und die Fässer bleiben bis zumFrühjahr still liegen, wo man den Essig dann vorsichtig ent-weder in Fässer oder Flaschen abzapft. Unten im Faß findetsich immer ein ziemlich starker Satz. Es ist ein gutes Zei-chen, wenn sich eine Haut auf der Oberfläche bildet, die vordem Abzapfen nicht gestört werden darf
Man nehme zu 6 Flaschen oder 4A Maß Wasser, t'/zPfund Puderzucker (Farin), koche solches ^2 Stunde, währendman es gut schäumt und gieße es in ein offenes Faß. Wennes abgekühlt ist, füge man eine Schnitte Weißbrod, die gutmit Hefen bestrichen ist, dazu und lasse dieses 2 Tage gähren.Dann gieße man es in ein anderes Faß, welches an einem
V.
1. Obst-Essig.
2. Zucker-Essig.