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Pracktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche : zuverlässige u. selbstgeprüfte Recepte ... ; mit e. Anh., enth. Arrangements zu kleinen u. größeren Gesellschaften
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338
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ZZ3 Vom Einmachen und Trocknen24. Wallnüsse einzumachen.

Wenn die Nüsse noch keine feste Schale angesetzt haben, zwi-schen dem 10.2V. Juli, durchsticht man dieselben mit einemzugespitzte» Holz, legt sie in kaltes Wasser und läßt sie 4 Tagedarin liegen, während man ihnen täglich zwei Mal frischesWasser gibt. Dann kocht man sie in vollem Wasser weich,trocknet sie mit einem Tuch ab, und sticht in jede Nuß einStuckchen Zimmet und eine Nelke. Zu jedem Pfund Nüssenimmt man ein Pfund Zucker, tunkt solchen in Wasser, undschänmt ihn aus, kocht die Nüsse ein wenig darin und läßtsie im Saft 24 Stunden liegen. Dann gibt man sie in einEinmacheglas, kocht den Saft fyrupähnlich ein, gießt ihn elwaSabgekühlt auf die Früchte und sollte nach einigen Tagen der-selbe wieder dünn weiden, muß man das Auskochen noch einMal wiederholen. Dann nach 8. Nro. 1 aufbewahrt.

25. Hagebutten einzumachen.

Man nehme die größten Hagebutten (nie kleinen kann mantrocknen) thue sie in ein reines, grobes Tuch, reibe sie so lange,bis sie von den Stacheln gereinigt sind, schneide die Krone glattund.mache die Kerne mit einem Federmesser oder Theelöffel--stiel rein heraus; die Stiele bleiben daran. Dann nehme manzu zwei Pfund Hagebutten ein Psund Zucker und ^/g MaßEssig, werfe die Hagebutten in kochendem Wasser Und schüttesie gleich zum Ablaufen auf ein Sieb, wodurch sie eine schö-nere Farbe-bekommen. Unterdcß koche und schäume man denEssig und Zucker aus, gebe Stückchen geschnittenen Zimmet,etwas Nelke»>> und so viel Hagebutten hinein, als neben ein-ander liegen können, koche sie mürbe, ungefähr 1015 Minuten, nehme sie heraus, verfahre nachher mit den übrigeeben so und lasse den Saft noch etwas einkochen. Erkalterühre mau die Früchte behutsam durch denselben und richte sichnach 8. Nro. I.

Aninerk. Man kann auch statt Essig den Säst einer Zitrone mitdem Zucker kochen, wodurch die Hagebutten nur einen Ge-schmack von Säure erhallen. Dann aber muß man so vielZucker als Hagebutten nehmen, weil man sonst nicht Saftgenug erhält, das Eingemachte zu bedecken. Der Zuckerwird bau» iu Wasser getunkt, klar gekccht, die Hagebuttenin Wasser beinahe weich gekocht und dann in dem Zuckermit dem Zitronensaft eine Weile gekocht.