314 Backwerk.
149. Mnskaziner Mandeln.
Drei viertel Pfund Mandeln mit der Schale werden rein abge^putzt und mit einigen Eiweiß fein gestoßen, dazu gibt man »ochvon so viel Eiern das Eiweiß, daß im Ganzen 8 herauskommen,und 3/t Pfund Zucker. Dies wird auf gelindem Feuer so langegerührt, bis es nicht mehr an der Hand klebt, dann läßt manes abkühlen, rührt Loth Zinimet, ein Quentchen Nelkenund die abgeriebene Schale einer Zitrone durch, formt kleineMandeln daraus und backt sie bei schwacher Hitze.
150. Pfeffermünz.
Ein viertel Pfund Zucker lasse man kochen wie zu gebrann-ten Mandeln, rühre einige Tropfen Pfeffermünzöl durch undlasse dies tropfenweise aus eine Platte fallen, indem man voneiner steifen Papiertute die Spitze schneidet und den Zuckerdurchtröpfeln läßt.
151. Baisees oder spanischer Wind.
Acht Eiweiß werden zu einem ganz steifen Schnee geschla-gen, ein Pfund feiner Zucker init etwas Vanille langsam hin-ein gestreut, während nian immer schlägt; dies mit einemTheelöffel auf eine mit Wachs bestrichene Platte gefetzt, Zuckerdarüber gestreut und langsam bei 3 Grad Hitze gebacken.
Oder man kocht den Zucker wie in Nro. 148, bis er Bla-sen wirft, und rührt ihn abgekühlt nebst etwas mit Zuckerfein gestoßener Vanille zu dem steifen Eiweiß. Sollte es nichtganz dick werden, so gibt man noch gestoßenen Zucker dazu.Auf diese Weise werden die Baisees fest und nicht bröckclich,
152. Gefüllte Baisees.
Obige Baifees-Masse wird mit zwei Eßlöffeln wie Eier ge-formt, mit Zucker bestreut, wodurch sie Glanz erhalten, undauf eine mit Wachs oder Butter abgeriebene Platte im Ofenlangsam mehr getrocknet, als gebacken. Wenn sie ganz trockensind, sie dürfen aber nur einen gelblichen Schein bekommen,nimmt man sie von der Platte und das Inwendige mit einem