Gelees und Gefrornes. 219
streuen so fort. Die Büchse und das Eis muß mit der HöhedrS Eimers gleich stehen. Dann streut man noch eine Handvoll Salz darüber. Ohne Salz kann man kein Gefrornesmachen, je mehr man nimmt, desto schneller ist man fertig.Eo läßt man die Büchse >/» Stunde im Eise stehen, dreht sieam Henkel einige Mal herum, ohne sie zu heben, nimmt denDeckel behutsam ab, rührt mit einem dazu geschnittenen glat-ten Spaten die Masse dnrch, macht Alles los, was sich amBoden und an den Seiten angesetzt hat, wahrend man mitder andern Hand die Büchse immer so schnell als möglich imKreise um den Spaten dreht; doch muß man ja vorsichtigdabei sein, daß kein Eis in die Büchse falle. Ist nun dieMasse gut zerrührt, macht man die Büchse wieder fest zu undläßt sie V« Stunde ruhig stehen, fängt dann wieder an zurühren, alles Eisige abzustoßen und mit der Masse zu verei-nte», indem die Büchse immer bewegt werden muß. Sofährt man fort, bis die Masse dick, geschmeidig wird, und sichwie dicke Sahne rühren läßt. Wenn sie zu schnell frierensollte, muß man die Masse mit Gewalt los stoßen und zer-rühren, jedoch ohne die Büchse zu heben, und langsamer drehen.Wird das Gefrorne zu früh fertig, schüttet man 1 Maß kaltesWasser auf das Eis, damit das in der Büchse Befindlichenicht nachfriere und eisig werde, deckt den Eimer mit einemTuch zu und läßt die Büchse bis zum Anrichten darin stehen.Dann füllt man das Gefrorne in Gläser und gibt es zumDessert.
18. Vanillen-Eis.
Man läßt Loth Vanille in etwas Milch langsam aus-kochen, preßt es durch ein Stückchen Leinwand und rührt hinzu:16 frische Eidotter, 2 Maß guter frischer Sahne, ^ PfundZucker, und läßt dies unter beständigem Rühren bis vor demKochen kommen und rührt die Masse nachdem noch so lange,bis sie nicht mehr heiß ist, damit sie keine Haut bekomme.Ganz kalt geworden schüttet man sie in die Gesrierbüchse.Anmerk. Aus dieser Portion bekcmmt man M—Z4 Gläser»
19. Quitten-Eis.
Die Quitten, welche vorher geschält sind, werden mit Wasser