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Fleischspeisen aller Art.
welches gewöhnlich 3 Stunden erfordert. Dann richtet mandaS Fleisch an, nimmt das Feit größtentheils von der Sauce,ist sie zu dick, rührt man etwas Wasser dazu, im ander» Fallein wenig Kartoffelmehl, schüttet einige Löffel von dieser sä-migen Sauce über das Fleisch und gibt die übrige dazu. Nimmtman das Bees s la Mode als Voressen, kann man noch Trüf-feln, Champignons und Kastanien dazu gelen. Im andernFall dient eS als Beilage zu verschiedenen Gemüsen, am bestensind übrigens Kartoffeln dazu und dann bleibt das Fett aufder Sauce.
7. Sauerbraten.
Wird gemacht wie Beef ä la Mode; nur legt man dasStück vorher etwa tt Tage in Bierefsig, und gibt statt derGurken gleich einige feingeschnittene Zwiebeln, 2 Möhren und2—3 Lorbeerblätter dazu. Einige saure Aepfel oder auchBraunfchweiger Honigkuchen sind gut daran.
8. Sauerbraten auf eine neue Weise wie Wildzubereitet.
Man nehme das Stück wie zu einem gewöhnlichen Sauer-braten, etwa 6 Pfund schwer, lege es ebenfalls 8 Tage inBieressig, setze es mit ^2 Pfund gewürfelten Speck und einemgestrichenen tiefen Teller voll geschnittener Zwiebeln, dem nöthi-gen Salz und nach Belieben mit einigen frischen Wacholder-beeren zu Feuer. Wenn der Speck durch und durch heiß unddie Würfel klar geworden sind und zu braten anfangen, gießeman einen tiefen Teller voll dicker, saurer Sahne darüber undlasse das Fleisch 2 Stunden aus einem nicht zu starken Feuerschmoren; indem dies Stück, ohne darin zu stechen, oft uni-gewendet und begossen werden muß. Ist die Sauce zu vielverbraten, so rühre man beim Anrichten das sich am TopfAngesetzte mit 2 Obertassen voll Sahne oder Milch gehörigzusammen und richte den Braten an.
Anm erk, Wenn zugleich für gutes Fleisch gesorgt ist, so wird MO»diesen Braten vorzüglich gut finden».