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Pracktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche : zuverlässige u. selbstgeprüfte Recepte ... ; mit e. Anh., enth. Arrangements zu kleinen u. größeren Gesellschaften
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134 Eier-, Milch- und Mehl-Speisen.

34. Gefüllte Plinzen.

Die Plinzen werven wie in Nro, 32 angegeben ist, ge-backen. Dann streicht man gut gekochtes Aepfelmus, oderjedes andere beliebige Mus, Preißelbeeren, auch gekochten, mitZucker, Zimmet und Muskatbliithe gewürzten Reisbrei dar-über, rollt jede Plinze auf und bestreut sie mit Zucker. Mmkann sie auch mit kaltem Braten füllen. Dieser wird feingehackt, mit etwas saurer Sahne, Bouillon^ oder Wein, cmStückchen Butter, Muskatblüthe, Salz, Corinthen und gerie-benem Weißbrod gut durchgekocht, während man immer rührtund alsdann über die Pliuzeu gestrichen. Aufgerollt als Vor-oder Mittelschüssel Abends zur Tafel gegeben.

35. Pfannkuchen.

Zu 2 großen Pfannkuchen nimmt man ein etwas gehäuftesViertel Maß seines Mehl, rührt es mit '/z Maß frischerMilch, worunter 1 Tasse Wasser ist, etwas Salz und 4öEidottern recht fein, mischt das zu steifem Schaum geschlageneEiweiß gut durch, läßt Butter in einer Psanne heiß werden,nimmt sie vom Feuer, gibt die Masse löffelweise hinein, damitdie Butter nicht auf eine Stelle zusammenfließe und backt dieKuchen bei raschem Feuer, während man sie nur ein Malumwendet; das öftere Umwenden macht die Kuchen fest, dochmuß man nicht dabei weggehen, anfangs mit einer Gabelhineinstechen, damit das Flüssige unterlause, und nachher denKuchen oft schütteln und drehen.

Anmerk. Von dieser Masse kann man auch i dünne Pfannkuche»backen und alle auseinander gelegt mit Zucker bestreut zur Tos«!geben. Auch kann mau auf jeden gut gekochtes Aepfelmaistreichen, alle auf einander legen, den Rand etwas glattschneiden und Stunde ini Ofen nachblicken lassen. Schlägtman das Weiße nicht zu Schaum, so erfordert jeder Küche»1 Ei mehr.

36. Aepfelpfannkuchen.

Man nimmt denselben Teig wie zu Pfannkuchen, jedoch zujedem Kuchen ein Ei mehr. Dann nimmt man zu jedemPfannkuchen einen Teller voll recht mürbe gewordener, geschälter,