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zu wenig halb Schweineschmalz, halb Butter in die Pfanne,oder man läßt gewürfelten Speck darin gelb werden, schüttetdie Kartoffeln etwa zwei Finger dick hinein, streut das nöthigeSalz darüber, gibt eine Tasse Wasser dazu und deckt diePfanne fest zu. Wenn die Kartoffeln gahr und gelb gewor-den sind, kann man sie nach Belieben anrichten, oder mit einemPfannmesser umwenden und auf der andern Seite gelb wer-den lassen.
87. Gute Reibekuchen mit Hefen.
Zehn bis zwölf roh geriebene Kartoffeln werden eineStunde in Wasser gefetzt und durch ein Tuch gedrückt,i/4 Maß Milch mit einem Vierpfennigsbrödchen und 3 Zwie-täcken heiß gemacht und beides in der Milch zerrührt, danndie Kartoffeln hinzugegeben, so wie auch 4 Eier, 2 LöffelHefen und das nöthige Salz, Alles gut gerührt und zumAufgehen hingestellt. Der Teig darf nicht gar zu dünn sein,weil sich sonst leicht das Wässerige senkt, auch darf man ihnnicht länger aufgehen lassen, bis man einmal so viel Teighat, als angerührt worden ist, und man fängt dann zu backenan, doch weder bei zu starkem, noch zu schwachem Feuer, weildie Kuchen bei Letzterem zu sehr austrocknen. Sie werden zweiMal umgewandt und beim ersten Male die Pfanne zugedeckt.
88. Feiner Kartoffelpfannkuchen.
Man reibt rohe, geschälte Kartoffeln, läßt das Geriebenein kaltem Wasser bis 1 Stunde auswässern, gibt es so-dann auf ein Tuch zum Ablaufen, preßt das Wasser gehörigheraus, fugt recht reichlich Eier, wovon das Weiße zu Schaumgeschlagen ist, Milch so viel als nöthig, saure Sahne undSalz hinzu, rührt Alles wohl durcheinander und backt inButter und Schmalz kleine Pfannkuchen davon, die ganz heißangerichtet werden müssen.
Anmerk. Das Kartoffelmehl, welches sich im Wasser absetzt, wirdnicht hinzugegeben, da es die Pfannkuchen dicht macht; zuanderweitigem Gebrauch ist es sehr gut.
89. Reibekuchen.
Große, wohlschmeckende Kartoffeln werden geschält, recht
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