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Pracktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche : zuverlässige u. selbstgeprüfte Recepte ... ; mit e. Anh., enth. Arrangements zu kleinen u. größeren Gesellschaften
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Fische.

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man den Kopf an beide» Seilen etwas kleiner, sticht die Au-gen auS und brät sie auf einem Rost braun, legt sie mitZitronenscheiben, Lorbeerblättern, grob gestoßenem Pfeffer undNelkenpfi'ffer in einen Topf und gießt Essig und Salatöl darüber.

Man gibt sie zum Frühstück, auch bei Erbsensuppe.

60. Hummer zu kochen.

Die Oeffnunz des Hummers muß mit einem zugespitztenHolz verschlossen werden, weil sonst zu viel Wasser einzieht,darauf wird er in brausendem Wasser, welches wie Fischwasserreichlich gesalzen worden, gekocht. Während des Kochens mußman einige Mal ein glühendes Eisen in dem Wasser, worinder Hummer liegt, ablöschen und ihn, wenn er groß ist, eineStunde kochen lassen. Kleine Hummer bedürfen nur einehalbe Stunde Kochens.

Bringt man ihn zur Tafel, muß man vorher die Scheerenaufhauen, damit man das Fleisch leicht heraus heben kann,den Leib aufschneiden und die Galle wegnehme».

61. Gernalen.

Die Gernale» werden lebendig in brausend, kochendes Salz-wasser geschüttet und während sie '/» Stunde kochen, läßt maneinige Mal ein glühendes Eisen darin ablöschen, wodurch sieeine schöne, rothe Farbe erhalten.

62. Krebse.

Werden gekocht wie Gernalen, nur gebe man einen starkenGuß Essig (auch Kümmel) zu den Krebsen und rühre sie dochja, so bald sie iu's Wasser kommen, gehörig um, weil sie sichoft so iu einander verwickeln, daß die inwendigen eines qual-vollen Todes sterben müssen.

63. Austern zu braten.

Man tröpfelt etwas Zitronensäure auf die Austern, wendetsie in Ei und Muskatblüthe und darauf in gestoßenem Zwie-back um, und läßt sie einige Minuten in kochender Butter