Fische.
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6. Aal, kalt mit Öl und Essig gegeben.
Wird gekocht wie in Nro. Z., nur nimmt man dazu halbEssig und halb Wasser und bewahrt den Aal bis zum Ge-brauch in der Brühe auf. Er hält sich 3 Tage ggnz frisch.Die Schussel wird niit in Streifchen geschnittenen eingemach-ten Gurken, hart gekochten Eiern, Carotten, Ziironen, ka-pern und Petersilie sein verziert.
7. Gestovter Aal.
Ist der Aal nach Nro. 3. gereinigt und in Stucke ge-schnitten, legt man ihn in eine Schüssel, thut einige TassenFleischbrühe oder Wasser darauf, nebst etwas gestoßener Muskat-blüthe, einige Zilronenscheiben, Salz und gestoßenem Zwieback,deckt die Schüssel gut zu und laßt ihn langsam gahr schmoren,wozu ungefähr eine Stunde gehört.
8. Gebratener Aal.
Derselbe wird nach Nro. 5. vorgerichtet, die Stucke vorhergesalzen, mit gestoßenem Zwieback bestreut, in einer Pfannemit Butter schön gelb und weich gebralen, wahrend man dieSiücke oft mit einigen zusammen gefundenen SalbeibläiternIiestreicht, die man in der Pfanne liegen laßt.
9. Aufgerollter Aal.
Den Aal zieht man ab, schneidet ihn auf, nimmt Einge-weide und Gräte heraus, die Flosse» weg und wäscht ih» ge-hörig. Dann legt man ihn auseinander und streut etwasSalz darüber. "Hat man kleine Aale, so näht man ein Paarau einander, damit die Rolle nicht zu schmal werde. Daraufmacht man ein Füllsel von 4 — 3 hart gekochten Eiern, Peter-silie, Charlotten, Thimian und Majoran, Alles gehackt,Muskatnuß und Salz, und gibt, wenn man sie gerade habenkann, einige kleine Fiscke sein gehackt hinzu. Nachdem diesgut unter einander gemischt, streicht mau es über die inwen-dige Seite dcs Aals, rollt ihn dann fest auf einander, bindetvorsichtig Bindfaden darum, läßt Butter in einem Brattopf