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B a ck w e r k.
verarbeitet, bis er nicht mehr an den Händen klebt. Wenndies geschehen, macht man Brode von beliebiger Form; siemüssen von außen ganz glatt sein und keine Risse haben, läßlsie auf der Platte nochmals ein wenig aufgehen, macht danieinen Einschnitt darin, bestreicht sie auch nach Belieben mlverdünntem Ei, schiebt sie in einen gut geheizten Ofen umläßt sie gahr backen.
199. Kleine Milchbrödchen.
Man macht denselben Teig wie im Vorhergehenden; nurarbeitet man gleich zu Anfang noch 4 Eier und V-i UundButter durch und formt kleine Vierpfennigs-Brödchen kraus,die auf der Platte noch ein wenig aufgehen und schnel' backenmüssen.
200. Feines Roggenbrod.
Zu einem Maß Wasser nimmt man 3 Pfund gebeuteltesRoggenmehl und etwas Sauerteig von der Größe eines klei-nen Apfels. Des Abends vor dem Backtage mengt man, nach-dem das Wasser gehörig warm gemacht ist, einsa Theil desMehls mit dem Wasser und dem Sauerteig zu eirem Brei, be-stäubt ihn gut mit Mehl, und stellt ihn bis zum andern Mor-gen an einem warmen Ort. Drauf knetet mau ihn mit etwasSalz und dem übrigen Mehl gut aus, macht -in rundes oderlanges Brod davon, legt es zum Ausgehen <us ein mit Mehlbestäubtes Backbrett und läßt es in einem git geheizten Ofeneinige Stunden backen.
Sollte der Teig am Morgen noch nicht gmug gegangen fein,so kann man beim Auskneten etwas Hesei zusetzen. Mengtman den Teig statt Wasser mit guter Butermilch, so wird dasBrod noch besser, man nimmt dann nur die Hälfte Sauerteig.
201. Gute Stuten von gekeimtem Roggen zu backen.
Zu einem Maß Milch, die etwas nehr als lauwarm ge-macht sein muß, rechnet man etwa 6—8 Pfund gebeuteltesRoggenmehl und 6 Loth guter Hefen Abends vor dem Back-tage wird die Milch mit etwas Mehl, Salz und der Hälfte