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Heine dürfte nm so interessanter sein, als es der einzigeist, den wir bisher besitzen. Er lautet folgendermaßen:
Gncscu, am 29. August Ibüö.
Mein sehr lieber Heine, sollte es Dir in Deinem schrecklichenLeiden ein Trost sein, das; ich immer mit inniger Liebe an Dirhänge, daß Dein großer Geist immer noch in mir dieselbe Verehrung erweckt, so empfange ihn von Deinem ältesten Freund.
Sterben wirst Du doch nie, solange noch ein Funke Poesie indem Menschen glimmen wird: Gott erlindere nur Deine Schmerzen.
Ein Freund von mir, Herr Joseph Russack, Gutsbesitzer imPoscnschen, wird Dir diese Zeilen übergeben. Er ist mir in spä-teren Jahren ebenso gut, wie Du es in unserer Jugend warst.
Nehme ihn freundlich aus. Er verdient es, denn edler undthcilnehmender ist wohl selten einer.
Gönne ihm daS Glück sagen zu können: „Auch ich habe dengrößten Dichter Deutschlands gekannt."
Danke Deiner Frau in meinem Namen für die liebevolle Güte,mit welcher sie Dich pflegt.
Mit meiner Schwester sprechen wir oft von Dir, lesen mitEntzücken jede Zeile von Dir, auch weinen wir über das Loosunseres lieben Heinrichs.
Dein
Eugen von Brezn.
Ich verdanke diesen Brief der Güte des Heren JosepbRnssak selbst, der leider zu spät nach Paris kam und Heinenicht mehr am Leben traf, und der mir auch die folgendeilhöchst interessanten Mittheiinngen gemacht hat. Eugen v.Breza war der Sohn des polnisch-sächsischen StaatsministerSv. Breza. Er studierte mit Heine zusammen in Berlin.Und während derFerien 1822 besnclüeHeine seinen „köstlichenFreund" auf dem Gute seines Schwagers, Gras Walwich,in Dzialin bei Gnesen. Von dort aus machte er Ausslügein die Umgegend, und diesem Aufenthalt haben wir das„Memoire über Polen" zu verdanken. Aber auch einesder schönsten Gedichte Heines, wie eine in der Familie Breza
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