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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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Frauen, der auch dieses arme Dichterlcbeu umrahmt, au-gereiht zu werden.

Heine hat sie seit jenem Besuch nicht wiedergesehen.Er starb im Zahre 1856, als Lady Duff Gordou sich ge-rade anschickte, eine Reise nach dem Orient zu unternehmen,nni ihrer leidenden Gesundheit willen. Auch in Kairo, wosie zunächst wohnte, und dann in Theben erwarb sich dieedle und wohlthätige Dame bald allgemeine Sympathien.Sie lebte dort noch dreizehn Zahre. Als sie ihre Todes-stunde herannahen fühlte, sprach sie den Wunsch aus,unterihrem Volke begraben zu werden", das heißt in Theben,der alten Gräberstadt Aegyptens, wo ihr die Scheikhs eineGrabstätte geschenkt hatten. Zndeß war sie zu schwach, umdorthin noch reisen zu können. Sie starb in Kairo am14. Zuli 1869 und fand auf dem dortigen englischen Kirch-hofe ihre letzte Ruhestätte. Zhr Name hat in der englischenGesellschaft einen vornehmen Klang für uns ruht dieBedeutung desselben in der Thatsache, daß sie eine aufrichtigeFreundin des innig thenren Dichters gewesen ist.

Drei Freunde.

Die alte orientalische Parabel von den drei Freundenist bekannt. Sie rcpräsentiren die drei Stufen der Freund-schaft; der eine verläßt uns, wenn die Scheidcstunde schlägt,der andere begleitet den Sarg bis vor das Haus, und nurder dritte bleibt bis über den Tod hinaus treu. Auch ausdem Leben in die Literaiur übertragen, bewährt sich diealte Parabel. Wenn wir sie heute ans ein deutsches Dichter-leben anwenden, so geschieht dies zunächst, um den Beweis zu