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Erin" in hohem Grade. Ja, er ist auch hier ein politischerProphet. Und wie er vorausgesagt, daß Elsaß uud Lothriugeuwieder deutsch werden uud ein Kaiser über das geeinteVaterland herrschen werde; wie erdieErfolge des Soeialismus,die Schandthaten der Commune, ja sogar den Sturz derVcndöme-Säule vorherverkündet, so weiß er anch mit politi-schein Scharfblicke zu sagen, „daß Paddp in einem Kampfemit Zohn Bull immer den Kürzeren ziehen und dieser seineHerrschaft über Irland nicht so leicht einbüßen wird", zu-gleich aber auch, daß in Albion „Alles doch nur leidigeAltflickerei ist, die nicht lange vorhält, und der dümmsteSchneider in England kann voraussehen, daß über kurzoder lang das alte Staatskleid in trübseligen Fetzen ans-cinanderreißt".
Unsere Briefsammlung schließt hier ab. Sic hat unseinen Einblick in dies vielfach verworrene Dichterleben gewährtund uns mit all' seinen Nöthen bekannt gemacht. Dennochaber, so hoffe ich, hat anch sie uns wieder gelehrt, denDichter anders und milder zu benrtheilen, als dies bisherbei hochmüthigen Litteratnrpharisäern üblich war.
Mit einer freundlichen Erinnerung, die uns noch ein-mal in das Zngendleben des Dichters zurückführt, mögendiese Mittheilungen ihren Abschluß finden. Nämlich miteinem Briefe von dem besten Zugendfreunde Heines,von jenem Eugen v. Breza, den dieser in dem bekannten„Tranmgesicht" verherrlicht und von dem er gesagt hat:„Das war der einzigste Mensch, in dessen Gesellschaft ich michnicht langweilte, dessen originelle Witze mich zurLebenslustigkeitaufzuheitern vermochten und in dessen süßen, edlen Gesichts-zügen ich deutlich sehen konnte, wie einst meine Seele aus-sah, als ich noch ein schönes, reines Blnmenlcben führteund mich noch nicht befleckt hatte mit dem Haß undder Lüge." Der Brief dieses polnischen Edelmannes an