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Ich würde nicht böse sein, wenn Sie die Gewogenheit hätten,zu gleicher Zeit Ihren Lesern mitzuthcilen, daß ich binnen Kurzemeine vollständige Ausgabe meiner, thcils von mir selbst, thcils vonbefreundeten Mitarbeitern aus dem Deutschen übersetzten Gedichtewerde erscheinen lassen.
Geben Sic aber dieser Mittheilung nicht den Charakter einerReclame, da sie einzig und allein den Zweck verfolgt, meine armenPoesien in sichere Zuflucht zu bringen vor dem vcrhängnißvollcnEifer gewisser industrieller Schriftsteller, welche als Ucbcrsctzcrmeiner Verse austreten wollen, ohne hiefür auch nur die geringsteBerechtigung von mir selbst oder von meinem berühmten VaterPhöbus Apollo zu haben. Nach einem solchen Avcrtissement wirdjeder spätere Versuch einer Einmischung in meine Autorrechte nichtallein eine Dünkelhaftigkeit, sondern auch eine Illoyalität sein.
Vor ein paar Wochen sprachen Sie in Ihrem Journal die Ab-sicht aus, mich bald besuchen zu wollen. Das war ein guterGedanke. Aber ich komme Ihnen mit der Mittheilung zuvor, daßes, wenn Sie mit Ihrem Besuche noch lange zögern, wohl passircnkönnte, daß Sie mich in meiner jetzigen Wohnung, Ruc d'Amstcr-dam Nr Sl), nicht mehr anträfen, sondern daß ich schon in eineandere Wohnung gezogen wäre, die mir selbst so unbekannt ist,daß ich nicht einmal für den Fall, wenn etliche saumselige Freundewie Sie dort nach mir fragen sollten, dem Portier meine neueAdresse hinterlassen könnte. Ich mache mir keine große Jdceuüber meine zukünstige Residenz; ich weiß nur, daß man in dieselbedurch ein dunkles und übelriechendes Couloir geht, und daß schondieser Eintritt mir von vornherein mißfällt; auch meine Frauweint, wenn ich von dieser Wohnungsveränderung spreche.
Madame Heine hat all' die Liebenswürdigkeiten, welche Sieuns vor zwölf Jahren oder noch früher so reichlich erwiesen haben,in gutem Angedenken.
Seit sechs Jahren liege ich zu Bette. Auf dem Höhepunkteder Krankheit, wenn ich die größten Qualen erduldete, las mirmeine Frau Ihre Romane vor, und das war das Einzige, wasim Stande war, mich meine Schmerzen vergessen zu lassen.
Ich habe sie auch alle verschlungen, und während des Vorlesensrief ich gar oft aus: „Welch ein begabter Dichter ist dieser AlexanderDumas genannte große Knabe!"
Sicherlich, nach Cervantes und Madame Schariar, bekannter