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Ich war genöthigt, mich mit den Präliminarien eines Protesteszu beschäftigen, von welchem ich nicht abstehen konnte, ohne eineFeigheit zu zeigen. Auch wenn er sterbenskrank ist, muß derMensch noch seine Pflichten als Lebender bis zum letzten Momenteerfüllen. Ihr Freund Buloz hat sich bei dieser Gelegenheit mirsehr herzlich gezeigt; nach den ersten betrübten Worten, die ichan ihn gerichtet, kam er zu mir gelaufen, besorgte mir gleicheinen guten Advocatcn, und als man sah, daß ich eine so guteStütze hatte, fing man an, mildere Saiten aufzuziehen, und ichkonnte mich sehr ehrenvoll und mit vieler Würde aus dieserAffairc ziehen.
Ich beschäftige mich in diesem Augenblicke damit, eine ähnlicheArbeit wie die über „Faust" zu schreiben, und ich werde diesevielleicht schon in vierzehn Tagen Buloz geben; bei dieser Gelegen-heit hoffe ich ganz sicher, von ihm zu erlangen, daß er eine Ueber-setzung der „Heimkehr" f„l-o Retour"), sobald Sic ihm dieselbeschicken, bringen wird. Ich bin überzeugt, daß diese Arbeit dannbald gedruckt werden wird, und ich bitte Sic dieselbe in Angriffzu nehmen und mir zu schicken. Da Sie eine so schöne undwunderbar leserliche Handschrift haben, so werde ich Ihr Manu-skript mit meinen eigenen Augen durchfliegen können; ich bin vonvornherein überzeugt, daß es kein einziges falsch verstandenes Wortenthalten wird, und ich werde das Manuscript ohne Ausschub anHerrn de Mars zugleich mit meiner neucnsArbcit absenden, vonder ich Ihnen schon gesprochen und in welcher ich ganz unbekanntedeutsche Legenden mitgcthcilt habe.
Sie fragen mich, ob ich irgend welche neue Gedichte habe, dieman der „Heimkehr" anfügen könnte. Zn Beantwortung dieserFrage habe ich die Ehre, Sic darauf aufmerksam zu machen, daßmeine jetzigen Gedichte von den alten zu sehr abstechen würden,und daß die Einheit der Farbe dadurch verloren ginge. Dochfindet sich unter meinen neueren Gedichten ein Cyklus von un-gefähr acht oder zehn kleinen Liedern unter dem „Katharina",von denen ich glaube, daß sie mit Ausnahme des letzten sehr gutin die „Heimkehr" eingefügt werden könnten, und zwar am Schlußderselben, wo man eine neue Liebe emporkeimcn sieht. Ich binsehr glücklich, zu erfahren, daß Sie sich mit dieser Arbeit beschäftigen,und so werde ich mindestens noch die Genugthuung haben, zu sehen,daß ich einen großen Theil meiner Gedichte gut ins Französischeübertragen zurücklasse.