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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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oder Nachrichten ans seinem Pariser Leben ihre sehr ge-schätzten Leser zu unterhalten. Es bedarf wohl keiner be-sonderen Erwähnung, daß die folgenden Briefe in Heinesgedrucktem Briefwechsel nicht enthalten und daß sie, soweitmir bekannt, bisher in Deutschland nicht publicirt wordensind. Nur der erste Passus des dritten Briefes findet sichiit der ersten, von Strodtmann besorgten Ausgabe der BriefeHeines. Zu der französischen Ausgabe der Werke undBriefe Heines — die letzteren werden dort stets als „irmckitas"angegeben — finden sich diese Briefe zum größten Thcil;da aber der dritte Band jener Ausgabe erst ein Jahr nachdem vierten Bande der deutschen erschienen ist, so sind sienicht in diese übergegangen. Und da die französische Aus-gabe — sehr natürlich — in Deutschland so gut wie garnicht gekannt ist, so sind auch diese Briefe bisher unbekanntgeblieben.

DerersteistanSt. RenäTaillandier, denfranzösischenLiterarhistoriker, gerichtet, der mit aufopfernder Hingabeund Treue Heine bei der französischen Uebersetzung seinerWerke behilflich war und der für die Kenntniß und dasVerständniß Heines iit Frankreich die ersten entscheidendenArtikel geschrieben hat.^) Er lauiet folgendermaßen indeutscher Uebersetzung:

Mein theurer Herr Taillandier!

Glauben Sie ja nicht, daß ich die Nachsicht, welche Sie fürmich haben, mißbrauchen will; ich habe auf Ihren letzten undliebenswürdigen Brief noch nicht geantwortet, weil ich in der Thatnon meinem körperlichen Leiden und von außergewöhnlichen Tri-bulationen, die in der letzten Zeit über mich gekommen, belästigtworden bin. Ich will Ihnen davon gar nicht erzählen; aber viel-leicht haben Sic den Brief gelesen, welchen ich in die „Dsbats"eingerückt, und dann werden Sie verstehen, wovon ich spreche.

*) Dieselben finden sich in seinem „liorivaius ot poötss mo-cksrnes." j?arii?, 1861).