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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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Artikels, die ich Sic bitte, Niemandem zu zeigen, sondern nurflüchtig zu durchlesen und mir unverzüglich Antwort zu schreiben,ob Sie den neueren Thcil dieser Arbeit, welcher drei Feuilletonsnusmnchen würde, sofort in der „Allgemeinen" aufnehmen wollen.Einen Theil des Artikels, der ebenfalls neu ist, worin meine Be-trachtungen über das Tannhäuscrlied, würde ich Ihnen nicht imdeutschen Manuskript schicken, sondern meine Einsendung da be-ginnen, wo ich ein Kreuz gemacht sxaAS 15 ckes spronvss tr-rn-oaisss). Ich überließe Ihnen selbst, ein einleitendes Wort zuschreiben, wobei Sie vielleicht überhaupt auf die Revers ckes cksuxinouckos Bezug nehmen könnten; jedenfalls bin ich überzeugt, daßIhnen Ihr Publikum dafür dankbar sein wird, welches wirklich

einer Aufheiterung bedarf. Ich erwarte also mit umgehender

Post Antwort von Ihnen. Sie sehen ein, daß ich keinen Tagwarten kann, da mein Aussatz den ersten April hier ausgegebenwird. —

Politisches schreibe ich Ihnen nicht, da die Dinge zu betrübtsind. Trotz meiner Ihnen bekannten Gesinnung würde ich über-haupt jetzt nicht wagen, in der „Allgemeinen" meine jetzigen An-sichten zu veröffentlichen. Ich befinde mich übrigens noch immerin demselben elenden Zustande, und ich bitte Gott täglich, mirmeine endliche Erlösung zu gönnen. Leben Sie wohl und behaltenSic lieb

Ihren getreuen Freund

Heinrich Heine.

5V, rns cN^instörckuin.

Die „Allgemeine Zeitung" lehnte ab; ein deutscherNachdrucken' (Hempel in Berlin) war rasch zur Hand, docherschien Heines Originalarbeit dann im Sommer 1853 indeit „Blättern für lilterarische Unterhaltung" unter demTitel; „Die Götter im Elend".

Die folgendeil fünf Briefe Haben einen ganz besonderenWerth. Sie zeigen uns Heine ini Verkehr mit der französischenGeistes-Aristokratie, die den deutschen Dichter schon als eben-bürtiges Mitglied in ihre Reihen aufgenommen hatte, alsnoch in seinem Vaterlande selbst die angesehensten Blättersich nicht scheuten, mit lügenhaften und erdichteten Anekdoten