veröffentlichte er zuerst die französische Ucbersetznng, so warer vor unbefugten Uebersetzern ins Deutsche nicht sicher.Wie er nun dieser Gefahr zu begegnen suchte, zeigt u. a.der hier mitgetheilte Brief:
Paris, 22. März 1SS3.
Liebster Kvlb!
Die Veranlassung meines heutigen Briefes ist folgende: Ichhabe für die Rovno ckos ckvnx inonckes eine Arbeit übernommen,wovon den 1. April schon ein Thcil gedruckt erscheint; sie heißt„I,es ckienx on oxit", und ich verfolge darin ein altes Lieblings-thema. Einen Thcil dieser ersten Parthie gab ich schon vor vielenJahren in Deutschland heraus in meinein Salon, zwei Dritteldieses Artikels hingegen sind ganz neu, und ich bin der Gefahrausgesetzt, daß ein deutscher Ucbersctzcr darüber herfällt, sobalddie Rovus ckes ckoux inonäos erscheint. Ich muß daher noth-wcndigcr Weise eine deutsche Version dessen, was ich neu geschriebenhabe, zugleich in Deutschland erscheinen lassen. Da bin ich nunin einer anderen Verlegenheit. Schicke ich Ihnen für die All-gemeine Zeitung mein deutsches Manuscript zu, mit der Anfrageob Sic davon Gebrauch machen können: so käme ich in große Roth,wenn Sie nicht darauf eingingen, und die Zeit verflösse, wo meineArbeit in Deutschland gedruckt sein müßte. Schicke ich die Arbeitaber einer deutschen Zeitung, namentlich einer rheinischen, die michso oft um Feuilletons angegangen hat, so könnte es sich wohlereignen, liebster Kolb! daß Sie, sobald Sie meine Arbeit in solcheiner fremden Zeitung abgedruckt sehen, den Gedanken hegenmöchten, als ob dieselbe doch auch in der „Allgemeinen" hätteerscheinen können, mit einer accomodirenden Einleitung.
Sie würden alsdann ein Recht zu haben glauben, mir einenVorwurf zu machen, wührend es mir selber zu gleicher Zeit fatalwäre, daß man im Publikum, wo man meine Beweggründe nichterrathcn kann, die Meinung hegen dürfte, als ob zwischen mirund der „Allgemeinen" ein Zerwürfnis; stattfände, was man dochbis jetzt nicht annehmen konnte, so lang mein Name in keineranderen Zeitung als Mitarbeiter genannt wurde.
In diesem Dilemma, liebster Kolb! will ich mich keines Ver-säumnisfes schuldig machen, und ich schicke Ihnen anbei die mirsoeben zugekommenen vollständigen Correcturbogen meines besagten