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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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würden mich sehr verbinden, wenn Sie dieser dreisten Persongleich schreiben.

Ich leide noch immer an meinem Kopfübel, wodurch mir allesArbeiten verleidet wird. Ich hoffe aber bald wieder in Thätigkeitzu kommen, und jedenfalls können Sie auf mich rechnen für wichtigeVorfälle. Es herrscht hier eine düstere verbissene Stimmung undman ist noch nicht sicher vor den schrecklichsten Ausbrüchen. Ichhabe große Furcht vor dem Greuel einer Proletarierhcrrschaft undich gestehe Ihnen, aus Furcht bin ich ein Konservativer geworden.Sic werden in diesem Jahr an meinen Artikeln wenig zu streichenhaben und vielleicht über meine Mäßigung und Aengstlichkeit lächelnmüssen. Ich habe in die Tiefe der Dinge geschaut und es ergreiftmich ein sonderbarer Schwindel — ich fürchte, ich falle rückwärts.— Leben Sic wohl und behalten Sie mich lieb in jedem Falle.^ Ihr Freund

25 ruo Möns. H. Heine.

Ueber den besagten Herrn Herzfeld, der jedenfalls etilKorrespondent deutscher Zeitungen war, habe ich nichtsnäheres in Erfahrung bringen können. Wer weis; auch,ob es der Mühe werth wäre! War es nicht Wihl, so mares Herzfeld. Und wenn dieser aufhörte, so fingen die andernan, wie das zweilnächste Schreibeil beweist. Zunächst kommtnun der Zeit nach etil litterarischer Brief nachfolgendenInhalts:

Paris, den 10. Juli 1843.

Ich hatte Sic ersucht, mir meine zwei letzten Artikel hierherzurückzuschicken, im Fall Sie keinen Gebrauch davon machen könnten.Da Sie mit der Rücksendung bis heute gezögert und ich bereitsan Laube geschrieben, daß diese Artikel für ihn bestimmt sehen,bitte ich Sie, ihm direkt zu schicken. Sie haben also nur dieMühe, sie in ein Couvert zu stecken und mit der Aufschrift zuversehen: An Herrn Or. Laube, per Adresse des Herrn L. Voß,Buchhändler in Leipzig.

Ich bitte Sic, Liebster, lassen Sie mich nicht in Verlegenheitund schicken Sie an Laube unverzüglich die zwei Artikel über denJesuitenstreit: sie sollen die Fortsetzung des Artikels über Lerouxund Cousin bilden, den ich ihm dieser Tage schickte. Es wäre mir