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findet, die dort unmittelbar an jenen oben eingeklammertenAnhang sich anschließt, die aber zur Sache selbst unerheblichist und nur Personalnachrichten enthält, welche am bestendort nachzulesen sind. Den Brief selbst verdanke ich derGüte des Buchhändlers Herrn A. Cohn in Berlin, in dessenreichhaltigem Auiographenlager sich derselbe befindet.
Wir gelangen nun zu einer Reihe von Briefen, diesämmtlich an einen Adressaten gerichtet sind, und zwaran Gustav Kolb, den ehemaligen Chefredakteur der „Augs-burger Allgemeinen Zeitung". Gustav Kolb war eine in-teressante und doch weiteren Kreisen nur sehr wenig bekanntePersönlichkeit. Er wurde am 6. März 1798 zu Stuttgartgeboren und starb am 10. März 1865 zu Augsburg. I» seinerJugend nahm er an einem politischen Geheimbnnd zur Be-freiung Deutschlands theil, wurde dann in einen Hoch-verrathsprozeß verwickelt, bei dem er „alles eingestanden,alles auf sich genommen, keinen verrathen hat" und wanderteschließlich auf den Hohenasperg, zu vierjährigem Gefüngnißverurtheilt. Nach zwei Jahren wurde er jedoch entlassenund der würltembcrgische Jnstizministcr empfahl ihn selbstdem Herr» v. Cotta als eine tüchtige journalistische Kraft.Als Korrektor und Uebersetzer trat Kolb bei der „AugsburgerAllgemeinen Zeitung" 1825 ein, und zwölf Jahre späterwar er ihr trefflicher, verdienstvoller, allmächtiger Redakteur,dem sogar die Leitung des Weltblattes übertragen wurde. Indieser Thätigkeit entwickelte Kolb eine wahrhaft rührendeGeduld, Fürsorge und Liebe für alle dichterische Produktion,für das Wohl und Wehe seiner Mitarbeiter. Auch die nach-folgenden Briefe Heines an ihn, der mit dem Dichter seit1827 innig befreundet war, legen davon ein beredtes Zeugnißab. Dieselben befinden sich gegenwärtig im Besitz des Herrn
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