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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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Thcil der Recension werde ich nachliefern und Sic werden einebessere Meinung von meinem Verständnisse Ihrer Werke bekommen.In Berlin hat man meine Ansichten über Göthe am feinsten ver-standen und Zctcr geschrieen. Niederträchtig sind die Ausfälleauf Sie im Berliner Conversationsblatt. Sie sind von 1t ?.Dieser ?. ist ein jämmerlicher Patron und spielt den VcrtheidigerGöthc's. Es ist ein trister Anblick, wenn der Esel sich spanischenPfeffer in den Steiß steckt, um in Ekstase zu gcrathcn und destobesser den wüthenden Champion des Löwen machen zu können.

Der Schluß dieses interessanten Briefes, in dem aberdie Keime der späteren Feindschaft schon ganz leise ange-deutet sind, hat nach der mir gewordenen Mittheilung„nichts für die Litteraturgeschichte irgendwie Bemerkens-werthes". Der Briefwechsel zwischen Menzel und Heinemag iit der Folge kein besonders reger gewesen sein. Min-destens hat sich keiil Brief mehr erhalten. Menzel spendetezwar noch den späteren Schriftelt Heines bis zum zweitenBaitde des „Salon" warmes Lob, ja er forderte sogar denDichter ausdrücklich auf, die „Memoiren des Herrn vonSchnabelewopski" fortzusetzen, — aber ein brieflicher Ver-kehr zwischen beiden Schriftstellern scheint nicht mehr statt-gefunden zu haben. Im Jahre 1835 erfolgte die AnklageMenzels gegen die »janns die mit der feier-

lichen Erklärung schloß: „Ich will den Kopf der Schlangezertreten, die im Miste der Wollust sich wälzt ... So langeich lebe, werden Schändlichkeiten dieser Art nicht ungestraftdie deutsche Litteratur entweihen." Und zwei Jahre später1837, erschien HeinesVorrede zum dritten Theile des „Salon"als besondere Broschüre mit dem Titel: „lieber den De-nunzianten", in der er die volle Schale seines Grimmesüber Menzel ausgießt. Damit war das freundliche Ver-hältniß für immer gelöst, von deni Heine selbst sagt: „Wirwaren sogar ehemals gute Freunde, und er hat mich oftgenug wissen lassen, wie sehr er mich liebe. Er hat mir