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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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den Mond komponirte, welches Heine für diesen Zweckgedichtet. Heine behielt diese Komposition; wie ich vermnthe,ist es das herrliche, allgemein bekannte Gedicht, welches inGöttingen entstanden, nnd das jener Komposition zu Gründegelegen:

Mir träumte: traurig schaute der Mond,

Und traurig schienen die Sterne;

Es trug mich zur Stadt, wo Liebchen wohnt,

Viel- hundert Meilen serne.

Es hat mich zu ihrem Hause geführt,

Ich küßte die Steine der Treppe,

Die oft ihr kleiner Fuß berührtUnd ihres Kleides Schleppe.

Die Nacht war lang die Nacht war kalt,

Es waren so kalt die Steine;

Es lugt aus dem Fenster die blasse GestaltBeleuchtet vom Mondcnschcinc.

Alls dem Wege nach Italien kam Heine 1828 nocheinmal durch Göttingen, lim, wie er sagte, nicht nach Italienzu gehen, ohne noch einmal das schönste Mädchen gesehenzu haben — Oesterleys Braut! Alls einer Gesellschaft, dieer einmal in Sehlens Garten seinen Kommilitionen gab,war Heine selbst plötzlich verschwunden; seine Gäste suchtenihn und fanden ihn schließlich in seiner Wohnung — imBette. Die Gesellschaft war ihm zu langweilig geworden.Solche und ähnliche Geschichten wußte Oesterler) und auchdie anderen Freunde aus Heines Zugendjahren viele undkomische zu erzählen. Von diesen Freunden schien ihm derin obigem Briefe wiederholt gegrüßte Fernow besonderswerth zil sein. Es war ein Russe und riesengroß, weshalbihn Heine bei der Nordsee erwähnte. Grütcr hieß eigentlichAdam August Kaspar Lonis von Diepenbroick-Grüter;er war der älteste Sohn eines hannöverschen Gutsbesitzers,