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war sehr pünktlich in der Erfüllung seiner Pflichten, undobwohl er in den Ausgaben extravagant gewesen sein mag,führte er doch ein ernstes und mäßiges Leben — er rauchtenicht einmal — nnd seine größte Sorge war immer, dieSchulden zu bezahle». Wir müssen hier noch besondershervorheben, obwohl es kaum nöthig scheint, daß er wahr-haftig und geradsinnig gewesen, weil er unfähig war, denAus-druck seiner Ucberzeugung zu verbergen, auch wenn dieselbefeindselig gewesen und die Aeußernng derselben ihn so gutwie Andere berührie."
Das klingt doch ganz anders wie „der Brustton derUeberzeugnng", in dem Heinrich v. Treitschke und anderedeutsche Professoren über Heine abzuurtheilcn gewohnt sind.Und es ist begreiflich, daß die verehrlichen Lords und Ladiessich in diesen deutschen Poeten am Ende noch gar ver-lieben.
Wie hat nun aber Buchheim den Kern der Sacheselbst, nämlich die Prosa Heines, dargeboten, ohne das; esbei den prüden Söhnen Albions auch nur den geringstenAnstoß hätte erregen können? Auch dies ist mit großemGeschick und pädagogischem Scharfblick in dieser Ausgabegelungen, wie schon ein flüchtiger Blick in den Inhaltzeigen wird. So beginnt seine Anthologie mit der bekannten„Autobiographischen Skizze", der dann ausgewählte Stückeans den „Neisebildern" und ans de» „Englischen Frag-menten" nachfolgen. Der „Rabbi von Bacharach", diesePerle der Erzählungsknnst Heines, fehlt natürlich nicht.Darauf folgen die bedeutendsten Kapitel aus dem Buch„Ueber Deutschland" nnd aus den „Französischen Zuständen"eine Reihe von „Gedanken und Einfällen", zwei Briefe ansBerlin »nd vier persönliche Briefe.
Das Wichtigste und Schwierigste aber kommt zuletzt —nämlich die Noten, die fast die kleinere Hälfte des Bandes