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füllen und einen erstaunlichen Aufwand von Gelehrsam-keit, Sammelfleiß und pädagogischem Geschick verrathcn.Wie schwierig die Aufgabe dieser Noten gewesen, kann mansich am Besten vorstellen, wenn man auch nur eine, meinet-halben gleich die erste Seite der Reisebilder durchliest. Dakommen Worte, Anspielungen, Ausdrücke, Sprüchwörter,Citate und Personalien vor, die — ich wage kühn die Be-hauptung — selbst einem großen Theil unserer jüngerenGeneration unverständlich bleiben müssen, geschweige denn,einem mit deutschen Verhältnissen wenig vertrauten Eng-länder. Die Art und Weise, wie Buchheim nun mit philo-logischer Akribie und litterarischem Takt alles erklärt, ist inder That meisterhaft und unbedingter Anerkennung werth.
Man bedenke nur — um bei jener ersten Seite derReisebilder zu bleiben — was es heißt, Zohn Bull Aus-drücke wie „Rathskeller", „Feuerstätte", „Konsiliiren",„Schnurren", „Pedelle", Promotionskntschen",„Rclegations-rath", „Profaxen", „Hanpthähne", „Comment" und „Phi-lister" zu absolutem Verständniß zu bringen — und manwird das Verdienst dieser Ausgabe vollauf würdigen, diesicher den Zweck erfüllen wird, den der gelehrte Herausgeberim Auge gehabt hat.
Es wird wohl noch viel Wasser und litterarischesGeschwätz, so flüchtig wie die Welle, stromabwärts fließen,ehe man in Deutschland zu einer objektiven und tinbefangenenWürdigung Heines gelangt sein wird, wie sie gerade Englandvor allen anderen Ländern Europas, trotz seines von Heineso schwer verletzten Nationalstolzes, in den letzten Jahr-zehnten angebahnt und gelehrt hat.