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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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reichen deutschen Klassikerlitteratnr auch nicht annähernd«was ähnlich Gediegenes und wahrhaft Populäres haben.Der beschämenden Thatsache, daß wir die popnlairste Goethe-Biographie aus England empfangen haben, dürfte die viel-leicht weniger beschämende als erfreuliche Erscheinung folgen,daß wir auch bald die praktischsten Klassiker-Ausgaben ansLondon oder Oxford beziehen werden. Denn ich zweiflekeinen Augenblick daran, daß man die Editionen Goethe'scher,Schiller'scher, Lessingflcher und nun anchHeine'scher Schriften,wie sie Prof. Buchheim seit Zahren veranstaltet, wen» sieerst in Deutschland genügend bekannt geworden sind, als-bald auch in unsere Liiteratur verpflanze» wird.

Unter diesen Editionen scheint mir die Ausgabe Heinesin der That die interessanteste und beste, weil sie zugleichdie schwierigste gewesen. Die Aufgabe war, wie gesagt,jungen, Deutsch lernenden Engländern Heines Prosa mund-gerecht und klar zu macheu — in der That keine geringeArbeit, die nur ein wirklich hervorragender Litterarhistorikerund Pädagoge würdig ausführen konnte. Prof. Buchheimverdient uneingeschränktes Lob für die Ausführung dieserIdee, die Heine nun auch wirklich in den breiten Schichtendes englischen Volkes populär machen wird.

„Seilt »Ifltfl ok Heins" das der Ausgabe vorangeht,ist eine wahrheitsgetreue und durchaus objektive Schilderungvon Heines Leben und Schriften, die auf eingehendenQuellenstudien beruht und dem Dichter wie dem Menschennach allen Seiten gerecht wird. Zudem er einen Rückblickauf dies bewegte und so oft falsch und ungerecht benrtheilteLeben wirft, sagt Buchheim seinen Lords und LadiesFolgendes: „Als Mensch hatte Heine viele angenehme undausgezeichnete Eigenschaften. Er liebte sein Vaterland mitwahrem patriotischen Gefühl, wie aus vielen seiner Gedichte,ans unzähligen Stellen seiner Briefe und Werke zu ersehen