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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
Seite
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Dichter Charles G. Lieland, von Mary Buth, u. A., derProsa-Scl>riften von S. L. Fleishman, G. V. Häven tindwieder von Leland nnd Anderen. Ja, als das Pamphletdes Herrn Stigand im Jahre 1875 erschien, erhob sich diegesammte englische Kritik, um seine „ohnmächtigen, läppischenFeindseligkeiten" entschieden zurückzuweisen nnd zu erklären,daß Heines Ruhm als Dichter unbestritten bleiben müsse— in England wenigstens! „Heine war einer der größtenMeister lyrischer Kunst" — erklärte ans jenem Anlasse dievornehmste englische Revue — „sein „Buch der Lieder"machte es offenbar, daß der Mantel von Goethes Jugendans die Schultern des jungen Düsseldorfer Juden gefallenwar!" Nnd ein Anderer behauptete: „Wenn wir Goethe aus-nehmen, lohnt keilt deutscher Dichter dieses Jahrhundertsdas Studium so reichlich wie Heinrich Heine!"

Diele Schätzung Heines ist in England die gleiche ge-blieben bis auf diese Stunde. Sie geht von der richtigenWürdigung seiner Fehler und Vorzüge aus und erhebt wederdiese in den Himmel, noch verwünscht sie jene zur Hölle.Jit Deutschland war der Gradmesser der WerthschätzungHeines zu verschiedenen Zeiten ein wesentlich verschiedener;es verdient aber hervorgehoben zu werden, daß nachdemdie. Wage des deutschen Urtheils über Heine in den letztenJahren ansehnlich zu seinen Gunsten in die Höhe geschnelltist, auch ili England sich wieder von Neuem ein erhöhtesund überaus lebhaftes Interesse für den Dichter gezeigt hat.

Als das beredteste Zengniß für diese Thatsache mögen dreiSchriften dienen, die uns recht eigentlich zu dieser Betrachtungüber das Verhältnis? Heines zu den Söhnen Albions an-geregt haben. Die ersten beiden sind UebersetznngenHeine'scherSchriften.^) John Snodgraß heißt der Schriftsteller, der

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