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er den zarten Empfindungen des Gcmüthcs zu geben ver-standen hat."
Ihr abschließendes Urtheil über den Dichter faßt GeorgeEliot in den Worten zusammen: „Heine ist einer der be-deutendsten Männer des Jahrhunderts; er ist kein Eclio,aber eine wahre Stimme, und deshalb, wie alles Wahrein dieser Welt, werth gehört zu werden."
Bald darauf — Heine war inzwischen gestorben —sollte das englische Publikum Gelegenheit finden, diesesUrtheil zu ratificireu. Es erschien eine lesbare englischeNebersetznug von Heines sämmtlichen Gedichten, die EdgarAlfred Browning, der schon au Schiller und GoetheKraft und Glück erprobt hatte, 1859 herausgegeben. Aucher hielt Heine „für einen der hervorragendsten Sänger nichtnur Teutschlands, sondern der Welt" und für „dengrößten Poeten Deutschlands seit Goethes Tode".
Etwa zur selbeuZeit schrieb Lord Hougthon— eben jenerbereits genannte Mouckton Milnes — seine „UonoA'rnMs"und in diesen über Heine, dessen Einfluß auf die Wcltlitteraturer damals'schon nicht hoch genug anschlagen konnte: „ManchesBlatt unserer modernen politischen Satyre entspringt auseinem einzigen Satz von Heine, manche Stanze, manchesGedicht stammt aus einer Zeile seiner Verse. Die Formendes Witzes, die er erfunden hat, werden von denjenigen an-gewendet, die seinen Namen nie gehört haben, und dennochgehört dieser Name schon in die Litteratnr Europas."
Die günstige Meinung für Heine erreichte ihren Höhe-punkt, als der angesehenste zeitgenössische Kritiker Englands,Professor Matthew Arnold, seineu Essay über „den Mär-tyrer der Rue de Amsterdam" fünf Jahre später veröffent-lichte. Er macht Earlyle den Vorwurf, daß er über Goethe unddessen Schule Heine und seinen Anhang vergessen habe, derdoch „der Wichtigste und Bedeutendste seit Goethes Tode
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