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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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echter Heine, den man erkannt hätte, auch wenn nicht seinName über dem Ganzen stände. Und in dieser Tonartfährt er fort: „Wenn manchmal dicke Tropfen auf deinLockenhanpt fallen, so bleibe dennoch ruhig-, es ist nicht derRegen, welcher durch das Dach sickert. Weine nicht unddrücke mir nur schweigend die Hand." Natürlich richtet sichdie Erzählung an eine „thenre Dame"; man wird nichtviele Erzählungen der jungdentschen Periode finden, die sichnicht an eine „thenre Dame" oder „schöne Fran" richten!Daß aber der Heransgeber sich bemüht, das Urbild dieser„theuren Dame" in der Mouche oder gar in der FürstinBelgiojoso aufzusuchen, hat mich sehr gewundert; Heine hatdoeb wohl nur eine damals übliche poetische Fiktion an-gewendet, eines jener Phantasiegebilde, wie es der Heraus-geber selbst vermachet, an die sich der Dichter so oft inseinen Schriften und Gedichten wendet. Auf der Rückseiteder Einleitung hat sich das Brouillon eines Widmnngs-gcdichtes vorgefunden, dessen erste. Strophe also lautet:Manch kostbar edle Perle birgtDer Ocean; manch schöne BlumeKüßt nie ein Menschcnblick, nur stummeWaldeinsamkeit schaut ihr Erröthen,

Und trostlos in die WildnitzödcVergeudet sie die süßen Dufte.

Charakteristisch ist die Thatsache, daß Heine in seinen„Memoiren" endlich eingesteht, „zu Ende des skeptischenachtzehnten Jahrhunderts" geboren zu sein. Es hat diesViele in der Ueberzengnng, der auch Strodtmann in seinenletzten Lebensjahren sich zuneigte, nur noch bestärkt,daß Heine weder 1800 noch 1799, sondern vielmehr 1797geboren wurde. Gewichtige Umstände sprechen allerdingsfür diese Jahreszahl, zu denen noch die nunmehr fest-stehende Thatsache der Heiralh seiner Eltern im Jahre1796 verstärkend hinzutritt. Was Heine von seiner, durch