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blühenden Romantik in Bonn, der Genieperiode und derSalons in Berlin, des „jungen Palästina", des kauf-männischen Treibens in Frankfurt und Hamburg, der ge-waltigen Eindrücke der Julirevolution und des PariserLebens, des St. Simonismns und der französischen Ro-mantik, des „jungen Deutschland" und der aufreibendenKämpfe mit Censur und Bundestag, des Bürgerkönigthums,des Jahres 1848, und endlich die Porträts der hervor-ragendsten Zeitgenossen und der bedeutendsten Männer desJahrhunderts, zu denen Heine meist in nahen Beziehungengestanden, liefern. Da müßten neben Schlegel und Goetheauch Jmmermann und Rahel, neben Zunz, Gans, Lehmannund Moser, Grabbe, Uechtritz und Köchy, neben Humboldtund Hegel, Mcperbeer, Mendelsohn-Bartholdy und Hiller,neben Wagner Rossini, nebeil Gutzkow und Laube Lassalleund Marx, nebeil Chevalier, Enfantin lind Pierre Leroux,Thiers, Mignet, Victor Hugo, Müsset und die Sand, Dumasund Gantier, Börne und Herwegh, Dingelstedt und Lißtund hundert andere nicht minder interessante Charakterköpfezu treffen sein.
Und dies alles in dem „pittoreskeil" Stil seiner bestenProsaschriften, voll des bezwingenden Humors, der glühen-den Phantasie und der scharfen Charakteristik, die Heine zueigen war, — in der That, wenn wir uns die „Memoiren"so denken, dann müßteil sie wirklich der letzte und größteTriumph dieses Dichterlebcns sein.
II.
Die Memoiren Heinrich Heines sind nun erschienen*).Unwillkürlich drängt sich jedem die Frage auf: habeil sie diehochgespannten Erwartungen erfüllt oder getäuscht? Soll
ch Zm Mai 1884 geschrieben.