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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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„Mouche" bestätgt die Existenz der echten Memoiren inihrer kleinen Schrift über Heine.

Fassen wir alles zusammen, was als unzweifelhaftoder zum mindesten sehr wahrscheinlich aus den eigenenMitteilungen Heines über seine „Memoiren" hervorgeht,so ergiebt sich zunächst die nicht wegzuleugnende — weildurch klassische Zeugen, bestätigte — Thatsache, daß Heinedas Werk geschrieben, daß die „Memoiren" also in mindestensdrei Bänden existirt haben! Ob er sie wirklich schon 1823angefangen, ob er sie in der That zum Theil sakrifizirt,zum Theil verbramu und dann, »ach fast 20Zahren, vonneuem wieder geschrieben — dies alles mag dahingestelltbleiben. Es ist auch von untergeordnetem Werthe gegenüberdem Zuhält der „Memoiren" selbst, die nach den obigenMittheilungen Heines ein ungemein interessantes Bild dergesammten Zeitepoche darstellen müssen. Kein „kurzer, dürrerLebensabriß" sollen die „Memoiren" nach einem köderndenSchreiben Heines an Campe werden, sondern ein großesBuch, „welches die ganze Zeitgeschichte, die ich in ihren größtenMomenten mitgelebt, umfasse, sammt den markantestenPersonen meiner Zeit, ganz Europa, das ganze moderneLeben, deutsche Zustände bis zur Juliusrevolution, dieResultate meines Aufenthaltes im Foper der politischen undsocialen Revolution, das Resultat meiner kostspieligste» undschmerzlichsten Studien, das Buch, das man ganz eigensvon mir erwartet." Denken wir nur an das Kaleidoskopvon Bildern, das das Leben Heines von der Bolkerstraßein Düsseldorf bis zur Matratzengruft in Paris darbietet, sowerden wir uns ungefähr wohl vorstellen können, was wirzu erwarten haben. Stirb die „Memoiren" wirklich undunzweifelhaft echt und vollständig, so müssen sie uns diefarbenprächtigsten Bilder der Napoleonischen Fremdherrschaftund des bnntbewegten Lebens der Rheinlande, der auf-