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Er ist nicht wieder zur Ruhe gekommen — und zweiJahre darauf war er in die ewige Ruhe eingegangen.
Zu jenen Sommertagen des Jahres 1854, auswelchem der Brief an Lehmann datirt, besuchte ihn AlfredMeißner, der treue, hingebende Freund Heines — und auchdiesem zeigte der Dichter, auf ein Kästchen, das zu oberstauf einem Schrank gerade feinem Bette gegenüber stand,hindeutend, die „Memoiren" mit den Worten: „Sehen Siedahin! Dort liegen meine „Memoiren", darin sammle ichseit Jahren fratzenhafte Porträts, abschreckende Silhouetten.Manche wissen von dem Kästchen und zittern, daß ich esöffne und verhalten sich inzwischen in banger Erwartungstill oder lassen wenigstens nur verstohlen durch nichtigeSubjekte und litterarische Handlanger den Krieg gegen michführen. In diesem Kästchen liegt ein hoher, keineswegsder letzte meiner Triumphe."
Meißner hat übrigens — wie er mir selbst erzählt —das Manuscript der „Memoiren" zu wiederholten Malengesehen. Es wurde auf Foliobogen mit Bleistift geschrieben,denn Heine konnte in feinem Bette kein Tintenfaß placiren.Er bediente sich dabei als Unterlage einer sehr primitivenMappe, eines breiten .Stückes Pappendeckel, dem der Buch-binder einen passenden schwarzen Ueberzug gegeben hatte.Schon damals schätzte Meißner den Umfang des Werkesauf drei Bänder: / .
Auch Rudolph Christiani, „der Mirabeau der Lüne-burger Haide", bekanntlich ein Verwandter des Dichters,bestätigte das Vorhandensein der „Memoiren" ausdrücklich,mit der Bemerkung, daß nach seinem Wissen Mathilde Heinevon dem der Familie verkauften Manuscripte für alle Fälleeine Abschrift zurückbehalten habe. Diese Abschrift ist dennauch wahrscheinlich aus dem Nachlaß Mathildens inden Besitz des Herrn Julia übergegangen. Gelbst die