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fast die Schwelle des Zimmers überschritten, als der Klangder geliebten Stimme noch einmal, deutlich zwar, aber wieangstvoll zitternd, ihr Ohr berührt:
„Auf Morgen, hörst du? säume nicht!" —
Hätten wir einen Tag zuvor dieses Zimmer betreten,wir hätten vielleicht eine ähnliche Sceue mit geringen Ver-änderungen beobachten können. Nur daß es gestern nichtdie Mouche, sonder» Fran Caroline Zaubert war, die „kleineGevatterin", die Freundin Alfred de Musseis, die Heinezum letzten Mal besuchte.
Auch ihr rief Heine, als sie ihm zum Abschied dieHand reichte, bewegt die Worte nach: „Bleiben Sie nichtzu lange aus, meine Freundin, es wäre unvorsichtig!"
Er ist eben bereit, den Gevatter Tod in jedem Augen-blick zu empfangen ....
Und wenn er heilte, da seilt Zustand ein verhältniß-mäßig günstiger genannt werden kann, noch etwa mit leisemZweifeln, mit schwachen Hoffnungen sich an das Lebeilklammern möchte, der Mann, der nun mit prüfender Mienean sein Bett getreteil, ist im Stande auch diesen letztenZweifel zu beseitigen. Es ist der Arzt des Dichters, vi. Grub»,zugleich sein teilnehmender und hingebender Freund.
Mit Erstaunen bemerkt er, daß man dem Kranken eineTasse Thee und Wasser von Vicht), mit einem Tropfen Lauda-num vermischt, vorgesetzt hat. Die treue Wärterin hattein der Nacht zuvor aus Besorgniß einen in der Nähewohnenden alten Arzt gerufen, der diese Anordnungen ge-troffen, die Grubt), der den Zustand des Kranken genauerkannt, sofort beiseite schaffen läßt. Er verordnet Eis-umschläge auf den Magen.
Das hört aber Heine, und aus dem Ton, mit demGrubp zu Mathilden spricht, erkennt er, daß seine Stundegekommen. Er fragt ihn mit fester Stimme:
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