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Deiner Antwort gewärtig, verbleibe ich, theure Mouche, der Ver-rückteste der Verrückten H. H.
Auf dem Wege von dem freundschaftlichen „Sie" zudem vertraulichen „Du" hat sich, wie mau sieht, das Bandzwischen den beiden verwandten Naturen schon enger geknüpft.Die leise auftauchende Frage — ich lese sie auf dem Gesichteder verehrten Leserin! — wie sich Frau Mathilde Heinezu diesem gefährlichen Sekretär gestellt habe, beantworteruns Frau Selben auch und zwar recht energisch, aber,wie ich glaube, nicht ganz befriedigend! Die Mouche istauf die Gattin des Dichters nicht gerade gut zu sprechen;sie bezeichnet seine Ehe als eine Verirrung und schildertden schmerzlichen Kontrast zwischen dieser kräftigen, für denLebensgenuß geschaffenen Frau lind dein bleichen Sterbenden,der aber immer noch genug Energie besaß, „nur außer demtäglichen Brode auch noch schöne Kleider zu schaffen." Aberetwas Schlechtes weiß auch Emaille Selben nicht vonMathilde Heine zu berichten — und das ist gut so. Wennsie uns erzählt, daß Mathilde auf sie trotz der eifrigenBesuche nicht eifersüchtig gewesen sei, so rechnen wir es derdicken Mathilde hoch an, die ja später selbst erzählte:„Zch habe mich nie viel um diese Besuche gekümmert!"
>>I^n plnö ckonee ckss tines Nonesiks!" so hebt eindritter, in der Anrede kaum übersetzbarer Brief Heines an,wie es denn der Dichter überhaupt liebte, französische unddeutsche Sätze in den Billets an die Mouche nntereinander-znmengcn und sich völlig gehen zu lassen.
Oder lassen wir vielleicht das Symbol Ihres Petschafts undsoll ich Sic nach dem Parfüm Ihres Briefes nennen? In diesemFalle würde ich Sie „die niedlichste aller Moschuskatzen" heißen. Ichhabe Ihren Brief gestern erhalten, die pattvs cko inonvüe gehenmir beständig im Kopfe herum, ja selbst im Herzen. Meinen leb-haftesten Dank für all' das Wohlwollen, das Sic mir zuwenden.Die Ucbersetzung der Gedichte ist schön, und ich wiederhole, was