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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
Seite
224
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Fragen, die in diesem Briefwechsel abgehandelt werden, aberder Dichter tritt uns darin menschlich näher; wir fühlenund leiden mit ihm, wir sehnen uns mit ihm »ach derfröhlichen „Fliege", und trauern mit ihm, wenn sie morgennicht kommen kann oder gestern ausgeblieben ist. Auchvon diesen Briefen ist ein großer Theil schon bekannt undaus dem Buche Meissners in den Briefwechsel Heines auf-genommen, wo er sich freilich zwischen all den ernsten lite-rarischen und geschäftlichen Korrespondenzen seltsam genugund sehr deplacirt ausnimmt. Ein Theil der Billets, dieCamille Seiden nun mittheilt, sind neu; daß sie die deutschenBriefe in ihr geliebtes Französisch übertragen und daß wirjetzt genötigt sind, sie ins Deutsche rückzuübersetzen, wärewohl geeignet, gegen die Sächsin, oder meinethalben Pragerin,einzunehmen, zumal die wenigen deutschen Worte, die dasBüchlein enthält, sämmtlich falsch geschrieben sind. So heißtes einmal „Burschen Schäften", ein andermal „gedankenbann", und so mit Grazie weiter, daß man sich fast versuchtfühlt, an eine Absicht zu denken. Warum auch nicht? Hatja erst kürzlich der geistvolle französische Kritiker FrnncisqucSarcep feierlich erklärt, Heine sei ein Franzose und er be-griffe incht, was die Deutschen für einen Anspruch ans ihnhätten! Und Victor Cherbnliez hat mich gleichfalls kürzlichetwas unsanft angefahren, weil ich in meiner biographischenEinleitung zur Volksausgabe von Heines Werken (Hamburg1884) behauptet habe, das Leben in Paris sei ein Unglückfür Heine gewesen! Die deutsche Uebersetzerin— natürlichist es eine Uebersetzerin — hat solche Fehler selbstver-ständlich ausgemerzt.

Doch zurück zur Mouche und den Briefen Heines, derenerster — „uu äsbub äa uotrs Imsou" — in der von mirversuchten Rückübersetzung, an Heines Art und Manier hin-tastend, allerdings schon ziemlich vertraut klingt: