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wo sie vielleicht schon mehr Verwüstungen angerichtet, alsich selbst ahnen kann ... Es steigen mir schon religiöseGedanken auf . . ."
Daß die „Frau Gevatterin" von der Eifersucht Heinesund von der mangelnden Bildung seiner Gattin gar schreck-liche Geschichten zu erzählen weiß, darf uns nicht Wnndernehmen. Es haben ja Männer, alte und junge, gelehrteund geistreiche, derartige Klatschgeschichten mit Vergnügenverbreitet; warum sollte das einer „kleinen Fee" verwehrtsein, noch dazu, wenn es in so harmloser Weise und mitso wohlwollender Miene wie bei Frau Zaubert geschieht!
Sie benrtheilt die Schwächen Heines mit so vielerNachsicht, und seine Eigenart mit so feinem Verständniß,daß gelehrte deutsche Professoren dem Muster dieser Fran-zösin folgen könnten. Und sie gewann mit den Jahrenwirklich einen bedentenden Einflnß auf den Dichter. Siewußte ihn voit boshaften Angriffen gegen Meyerbeer,Bstranger nnd Andere abzuhalten und manche schwereStunde seines Lebens zu erheitern.
Zu den letzten Zahren seines Lebens führte Heine mitde r „kleinen Fee" sogar sehr ernsthafte philosophische nndreligiöse Gespräche. Wiederholt sprach er den Wunsch aus,in aller Stille und ohne jede Ceremonie begraben zu werden.„Meine Werke sollen sprechen," sagte er, „nnd das ist Alles!Sic wissen, meine Freundin, es ist nicht der Lorberkranz,der mich reizt. Aber ich bin ein tapferer Krieger gewesen,der seine ganze Kraft und sein Talent dem Dienste derMenschheit geweiht hat. Legen Sie, wenn Sie wollen, aufdas Grab eine Schleuder nnd einen Bogen."
Dazwischen weiß Frau Zaubert wieder eine allerliebsteKlatschgeschichte von Frau Mathilde Heine einzufngen. Die„kleine Fee" wechselt mit der „Frau Gevatterin" alle Augen-blicke die Rolle. Als Heine wieder einmal in der Nacht