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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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von seinen schrecklichen Schmerzen heimgesucht wurde, kamseine Frau athemlos herbei, küßte und liebkoste ihn unterThränen und sagte:Nein, Henri, du darsst nicht sterben,das darfst du nicht thun, du wirst Mitleid mit mir haben.Zch habe schon heute früh meinen Papagei verloren wenndu noch stirbst, würde ich zu unglücklich sein."

Das war ein Befehl," sagte Heine zu Frau Zaubert,als er ihr diese Geschichte erzählte,ich bin ihm gefolgtund lebe weiter. Sie begreifen, liebe Freundin, wenn manmir mit vernünftigen Gründen kommt . . . ."

Das letze Mal sah Frau Zaubert Heine kurz vor seinemTode; er unterhielt sich mit ihr wie gewöhnlich, aber dasGespräch hatte doch einen vorwiegend religiösen Ton. Wieder-holt citirte er ein Wort von La BrnrPre über den Tod.Als sie Abschied nahm und ihm die Hand reichte, hielt ersie einige Zeit fest und sagte dann erst:Bleiben Sie nichtzu lange ans, meine Freundin, es wäre unvorsichtig."

Vier Tage später war er todt . . .

Als diekleine Fee" den Dichter in seinem gutenTagen einmal nach seinen Ansichten über die Unsterblichkeitfragte, machte er wie gewöhnlich seine Scherze und ironischeBemerkungen. Dann aber wurde er plötzlich ernst und nacheiner längeren Pause schloß er das Gespräch mit den Worten:Und doch, es ist etwas Göttliches im Menschen!" CarolineZaubert schließt ihre Erinnerungen an den Dichter, da siesein Martyrium gekannt und bewundert, mit denselbenWorten und wir werden kaum des Gilten zu viel thun,wenn wir dasselbe Wort auch auf den Grabstein derkleinenFee" setzen.