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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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überwinden konnte. Wie Frau Zaubert berichtet, gebrauchteer jährlich von diesem Gifte für 500 Francs. Als sie ihnbat, sich doch zu schonen und nicht mehr auszugehen, sagteer:Meine Krankheit ist unheilbar. Wenn ich mich nieder-lege, werde ich nicht wieder aufstehen. Ich bin auch nurhierher gekommen, um Ihnen einen Eid abzunehmen, daßSie mich öfter besuchen und nie verlassen werden. WennSie mir das nicht zuschwören, lasse ich mich wieder hierhertragen und jage Zhnen aufs Neue den schönsten Schreckenein."

Wir wissen nicht, ob sie diesen Eid geleistet, aber das;sie das Versprechen treu und redlich gehalten, dieses Lobsoll ihr nicht vorenthalten werden. Schon wenige Monatenach jener Scene erhält sie das folgende republikanisch an-gehauchte Billet:

Pcissy, den 16. Juni 1843.

Bürgerin >

Wenn Sie in Paris sind und eines im Bois de Boulogncspazieren gehen, so bitte ich Sie, einige Minuten anzuhalten inPassp 64, Grande Nuc, wo mitten in einem Garten ein armerdeutscher Dichter wohnt, welcher jetzt ganzlich paralysirt ist. MeineFüße sind ganz starr geworden; man trägt und nährt mich wieein Kind. Gruß und Brüderlichkeit!

Heinrich Heine.

Frau Zaubert leistete natürlich dieser AufforderungFolge, und man mag ihre Unterhaltungen mit dem krankenDichter, über die sie getreulich Bericht erstattet, in ihren«Soiivsnirs" nachlesen. Sie beleuchten das trostlose Passions-spiel derMatratzengrnst" in einer wehmüthigcn Weise.Zch will mich dem Kirchhof von Montmartre nähern,"schreibt er in einem folgenden Briefe,den ich schon längstals meine letzte Residenz gewählt habe. Die Krämpfe habennicht nachgelassen; im Gcgcinheil, sie haben sich des ganzenRückgrats bemächtigt und sind bis zum Gehirn gestiegen,