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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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Oder gehört er einem Salamander?Es ist nicht kalt," sagtJoseph Marian zu Gcneviove, da seine Einbildungskrast durchden Fuß der schönen Blumenmacherin entflammt ist. Oder istes der Gnomcnfuß dafür ist er klein, niedlich, fein und zartgenug oder der einer Sylphe? Die Dame ist wirklich so ätherisch,so feenhaft .... ist sie eine gute oder eine böse Fee? Ich weißes nicht, aber dieser Zweifel quält, beunruhigt, bedrückt mich. Inder That, ich scherze nicht. Sic sehen, Madame, daß ich in dengeheimen Wissenschaften noch nicht fortgeschritten genug bin, daßich kein großer Zauberer bin, ich bin nur Ihr sehr ergebener undsehr gehorsamer Diener

22. April 1835. H. Hein c.

Frau Zaubert faud bald inniges Behagen an demdeutschen Dichter, und es entspann sich eine Freundschaftzwischen ihr und Heine, die alle Wechselfälle überdauerte.Sie lud den Dichter oft zu ihren Gesellschaften, und hatin ihren Erinnerungen einige von den Briefeil aufbewahrt,in denen ihr Heine für diese Einladungen seinen Dank aus-sprach. So schreibt er einmal:

Madame!

Ich sehe mit großem Vergnügen, daß Sic darauf bestehen, michnicht zu vergessen. Ich danke Ihnen dafür; wissen Sic denn nochnicht, das; ich schon lange todt bin? Jndeß möchte mich dies dochnicht stören, heute bei Ihnen zu speisen, da meine sterbliche Hüllemich überlebt hat; aber ich leide augenblicklich an einer nachträglichen,ziemlich langweiligen Migräne. Ich kann nicht kommen, und seienSie überzeugt, daß ich es sehr bedauere. Sic wissen, was eineMigräne ist, diese kleine Hölle, welche man im Gehirn trägt. Ichwerde in diesen Tagen kommen, um Ihnen persönlich zu danken.Inzwischen bitte ich die unsterblichen Götter, Sie in ihre heiligeund würdige Obhut zu nehmen.

Montag Morgens. Heinrich Heine.

Ein andermal schreibt Heine an Frau Zaubert:Kleine Fee!

Ein junger Windbeutel, wie ich nun einmal bin, habe ich gesternvergessen, daß ich unbedingt noch heute nach Montmorency zurück-kehren muß; ich kann deshalb heute nicht mit Ihnen speisen und