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einer eigenartigen Mischung vereinigten, der aber im Grundedes Herzens ein guter, ein wirklich guter Mensch war.
Im Morgengrauen des 17. Februar 1856 fiel der Vor-hang zum letzten Male über dem Drama in der Matratzen-grust. Mathilde hat sich in der Nacht auf das dringendeBitten des Gatten schlafen gelegt; als sie erwachte, warHeine todi ...
Siebenuudzwanzig Jahre lang lebte sie nun ausschließlichder treuen Erinnerung au ihren geliebten Henri, und auchdiese Thatsache würde genüge», selbst schwerere Sünden,als die, deren sie sich etwa schuldig gemacht, zu sühnen.In die Oeffentlichkeit trat sie nur selten; wenn esgeschah, so war der Anlaß gewiß nur, das Andenken ihresGatten rein und in Ehren zu halten.
Ihre materiellen Verhältnisse gestalteten sich ziemlichgünstig, da sie von der Familie Salomon Heines und von.dem Verleger des Dichters eine jährliche Rente von etwa6000 Frcs. bezog. Daß sie mit der Familie ihres Gattenwiederholt in Conflict gerieth, ist bekannt. Das erste Mal,als es sich darum handelte, den Grabstein zu setzen. GustavHeine, der Bruder des Dichters, wollte ihm ein prachtvollesMarmordenkmal errichten, aber Mathilde Heine wehrtesich entschieden dagegen. Die Gründe, die ich zu kennenglaube, ehren diesen Wunsch, ohne die Familie zu tadeln.Das zweite Mal machte Frau Mathilde, die sich in Passpbei Paris ihren Witiwensitz ausgesucht, von sich reden, alssie gegen Herrn Michel Lern), den französischen Verlegerder Schriften Heines, einen Prozeß anstrengte, und obwohlsich daran eine häßliche Zeitnngspolemik knüpfte, und dieGerichte trotz der ausgezeichneten Vertheidigung Jules Favresgegen sie entschieden — das moralische Unrecht war auchdiesmal nicht auf ihrer Seite und die höhere Instanz dervergebender: Milde muß sie auch in diesem Falle freisprechen,