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sich mit Fräulein Mathilde Crescentia Mirat habe trauenlassen. Am allerwenigsten sein Freund Lewald, dem er dieAnzeige der vollzogenen Trauung mit der Bemerkung zu-schickte: „Dieses eheliche Duell, welches nicht aufhören wird,als bis einer von nns Beiden getödtet ist, ist gewiß ge-fährlicher als der knrze Holmgaug mit Salomon Straußaus der Frankfurter Zudengasse."
Es ist interessant und bis jetzt noch nirgends er-wähnt worden, daß Heine über seine Frau — mit geringenAusnahmen — eigentlich nur au zwei seiner vielen Freundeschrieb: an Heinrich Laube und an August Lewald. Mankann sagen, daß er in Bezug auf seiue Frau nur dieseBeide» als vollgültige Freunde erkannte. Heinrich Laubewar ihm von jeher besonders sympathisch, vielleicht weiler ihm nicht schmeichelte und Heine doch genau wußte, wiehoch ihn Laube stelle. „Er hielt mich für ehrlich," berichtetLaube. „Das gelang ihm bei herzlich wenig Menschen.Durch seine Schuld. Bei mir glaubte er sagen zu dürfen:auf dich verlaß ich mich in Noth und Tod." Und darumvertraute er auch Laube alle Nöthen seines jungen Liebes-und Eheglückes au. Ihm allein schrieb er mit einer gewissenBehaglichkeit: „Meine Stimmung ist jetzt eine heitere, einelebenslustige, es fehlt mir nicht au Proviant, ja sogar anGlück, und ich bin obendrein verliebt — in meine Frau."Und als Kehrseite der Medaille ein ander Mal: „Verfluchteschlechte, brustgluckseude Nächte i Hütte ich nicht Frau undPapagei, ich würde <Gott verzeih' mir die Sünde) wie einRömer der Misere ein Ende machen." Laube gehörte ebenzu jenen „drei und ein halb Menschen", die er in Deutsch-land liebte.
Und August Lewald? Das Verhältniß zu August Lewaldharte — so merkwürdig dies klingt — einen durchauskatholischen Hintergrund. Ein Oheim von Fanny Lewald,
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