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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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liche und kirchliche Autorität betrieb ich gleichzeitig mit derAngelegenheit meiner eigenen Ehre".

So schrieb Heine am 5. September 1841 an seinenVerleger, und der alte Campe niag wohl zunächst bedenklichden Kopf geschüttelt haben über diese NachrichtseinesDichters", aber schließlich war er klug genug einzusehen^daß diese Ehe doch wiederum auch von guter Wirkung ansden nervös überreizten und in seiner Gesundheit bereitsgeschwächten Heine sein werde.

Und sie war es auch. Ich will es versuchen, denBeweis hicfür ans dem Allen zu Gebote stehenden Materialder Briefe Heines, sowie ans den Mittheilungen seinerFreunde und schließlich aus zahlreichen Privatquellen an-zutreten. Möchte dieser Versuch einerEhrenrettung" endlicheinmal ein richtiges, unparteiisches Verständniß dieser Eheanbahnen!

Ein munteres Dorfkind aus der Normandie, ans demWeiler Vinot, war Mathilde Crescentia Mirat, als sie etwa16 Jahre alt nach dem großen Seine-Babel zu ihrerTante Madame Maurel kam, die dort in einer Passage,nahe dem Iustizpalast, einen Schuhwaarenläden hatte, unddie das junge, hübsche Mädchen als Verkäuferin verwendete.Dorr lernte Heine die anmuthige Grisette im Oktober 1834kennen und lieben. Sie beschäftigte und belustigte ihnvollauf, dennsie besaß den großen Vorzug einer gleich-mäßigen, angenehmen Heiterkeit". Eines Tages kam erfreudestrahlend zu Heinrich Laube,.den er stets als treuenFreund und Berather schätzte und sagte:Ich habe dasgroße Frauenzimmer in eine Mädchenpension gegeben, draußenin der Vorstadt, heute ist dort Ball, Ihr müßt mitkommenund meine Mathilde tanzen sehen!" Das geschah denn auch,wie Laube in seinenErinnerungen" mittheilt, und es warwirklich unterhaltend zu sehen, welch kindliches reines Ver-ls