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lichen Stunden sich lange und gut unterhielt und in dessenNähe er nun für innner verweilt.
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Der treueste aber von den drei Freunden war unstreitigAlfred Meißner. Es ist schwer zu sagen, was Heine zudem damals noch sehr jungen Poeten hinzog, was diesenwiederum an Heine mit so hoher Bewunderung erfüllte.Wir alle, die wir den theuren Dahingeschiedenen persönlichgekannt, wissen sehr wohl, was an ihm so überaus an-ziehend war, aber es wäre doch wohl schwer, es mit wenigenWorten zu sagen. Wie mir scheint, war der Kern seinesWesens die Vereinigung zweier sonst verschiedenartigenund gewöhnlich fern von einander liegenden Eigenschaften.Er war von unbestechlicher Wahrhaftigkeit und doch auch zugleichvon bezwingender Liebenswürdigkeit. Daß die erste dieserEigenschaften nie die zweite hinderte oder gar aufhob, das wareben seine Lebenskuust, durch die er alle fesselte, die ihnkannten, und jeden zu seinem Freund machte, dem er selbstzugethan war. „Die Freundschaft mit Heine ist eine meinerschönsten und heiligsten Erinnerungen," sagte mir Meißnereinmal in einer vertrauten Stunde, „die ich in meinemLebensbuche um keinen Preis missen möchte. Diese Er-innerungen stehen in meinem Gedächtniß dicht hinter denenan meine Mutter und meine — erste Liebe!"
So innig faßte Meißner noch fünfundzwanzig Zahrenach dem Tode des Dichters den Begriff der Freundschaftauf, die ihn doch nur im ganzen etwa neun Zahre anHeine gefesselt hatte.
- Es war im Februar 1847, als der junge österreichischePoet zum erstenmale schüchtern an die Thür Heines klopfte.Laube war damals gerade auch in Paris, wie wir bereitsoben mitgetheilt, und so trafen sich die beiden oft bei Heine.