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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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Dichter „ aber auch nur während dieser. Wenn Ihnen jedochin dieser Periode irgend etwas aufstößt, was Ahnen zweifel-haft, so wäre es immerhin möglich, daß ich Ihnen einigeAufklärungen geben könnte, wozu ich selbstverständlich gernbereit sein würde." Mit innigem Daukgcfühl für Heu theurenTodten kann ich es hente bezeugen, wie oft nnd wie liebens-würdig Hiller dieses Versprechen in den letzten zehn Jahrengehalten, wie freuudwillig er meine biographischen Studienüber jene Lebcnsperiode Heines, die bis dahin gerade amwenigsten bekannt war, unterstützt und gefördert hat. Einreizendes Stündchen verdanke ich einer solchen Schilderungseiner Beziehungen zu Heine, in der er den Charakter desDichters, seine äußere Erscheinung, seinen Geist und Witz,sein Verhältnis; zu Börne, seine gesellschaftlichen Beziehungen,sein Benehmen den Frauen gegenüber mit der unnachahm-lichen Grazie schilderte, die Alle an Hiller geschätzt haben,welche je in den Bannkreis seiner einnehmenden und herz-gewinnenden Persönlichkeit getreten sind.

Und diese unnachahmliche Grazie kehrt zum Theil auchin seinen Schriften wieder. Gerade die „Briefe an eineUngenannte", die dem Schriftsteller am meisten die Gunstder Leserinnen erworben haben, enthalten im 45. Capiteleine solche feine Bleistiftskizze über Heine, ein in flüchtigenUmrissen entworfenes, aber die geniale Künstlerhand trotz-dem verrathendes und wohlgetroffenes Bild des Dichters,auf das ich hier wohl verweisen darf und zu dessen Er-gänzung nur wenig nachzutragen sein dürfte. Am merk-würdigsten berühren in dieser Schilderung zwei Momente,zunächst die Beantwortung der Frage: „Ob Heine im Gesprächsich ebenso geistreich gezeigt hat wie mit der Feder?" unddann das Bild, das Hiller von Heines Aussehen entwirft.

Schon aus dieser Darstellung ersehen wir, daß Hillerdem Dichter mit aufrichtiger Liebe zugethan war. Dies