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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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Heine wurde mit der Familie des jüngst HeimgegangenenKo mponisten, einer der angesehensten jüdischen Familien inFrankfurt am Main, schon auf seiner ersten Reise vonHamburg nach München bekannt. Als er dann nach Parisübersiedelte, war Hiller einer seiner ersten Bekannten inder Seinestadt. Die musikalischen Soireen im Salon Hillersund seiner Mutter waren damals berühmt, Heine war einständigerGast derselben, und hat sich wohl dort seine ganze musi-kalische Bildung geholt, die ihn befähigte, jahrelang an die„Angsbnrger Allgemeine Zeitung" kritische Berichte überneue Opern, berühmte Komponisten und konzertirende Vir-tuosen zu schicken, welche von feinem Erfassen des musikalischenGeistes zeugen.

Mit liebenswürdiger Bescheidenheit fragte Hiller jedes-mal, so oft er das Enlree dieser Bekanntschaft privatimoder öffentlich erzählte: „Was ihn wohl zu mir gezogen,oder an mir gefallen hat? Meine Zugend, mein Uebermuth— ich war zwar ein guter Musikant, aber ich erinnere michnicht, daß er sich jemals etwas hätte von mir vorspielenlassen!" Ein Zahr darauf reiste Hiller nach München, umdort zu konzertiren und verlangte einen Empfehlungsbriefvon Heine. Diesem Verlangen entsprach der Dichter mitgewohnter Freundlichkeit. Er empfahl den. jungen Virtuosenan Michael Beer, an Dr. Lindner, an F. von Tjutschewund fügte in seinem Schreiben an Hilter noch hinzu: „FragtSie Jemand, wie ich mich hier befinde, so sagen Sie: „Wieein Fisch im Wasser" oder vielmehr, sagen Sie den Leuten,daß wenn im Wasser ein Fisch den andern nach seinemBefinden fragt, so antwortet dieser: „Ich befinde mich wieHeine in Paris."

„Zch habe Heine während der ersten Jahre seinesPari ser Aufenthalts sehr viel gesehen", schrieb mir Hillerauf meine erste Anfrage nach seinen Beziehungen zu dem