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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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seine durch gegentheilige Behauptungen hervorgerufene Er-klärung aufgenomen wurde:Und ich bleibe dabei: in fünfzigJahren ist der Börne vergessen und Heine als der erstelyrische Dichter nach Goethe anerkannt!"

Eine solche Treue und einen solchen apostolischen Eiferentwickelte keiner von Heines Freunden in jener Periode,die man wohl als die trübste in dem Leben des Dichtersbezeichnen kann. Das Verbot des Bundestages hatte seineliterarische Thätigkeit gehemmt, die immer weiter um siebgreifende Krankheit drohte seinen Körper zu zerstören, dieGrundlagen seiner materiellen Existenz waren erschüttert;in solcher Lage thut es wohl, in der Ferne ein treuesFreundesherz zu wissen, das jeden Angriff abwehrt undzn jedem Dienst sich frisch und einschlössen zeigt. Damalswurde die Grundlage zu jenem dauernden Freundschafts-bund gelegt, der Heine mit Lanbe nnn ohne jede Unter-brechung bis zum Tode vereint hat. Wenn Laube nochzwei Jahre vor seinem Tode in seiner entschiedenen nndschroffen Weise mir gegenüber behauptete,er habe dieFreundschaft nnd Zuneigung Heines gar nicht in solchemMaße verdient, er sei immer etwas bedrückt dadurch gewesen",so hat er mit ersterer Behauptung sich selbst unrecht gethau,während er durch die zweite uur seine aufrichtige Freundes -treue, die sich selbst nie genug thun konnte, an den Taggelegt hat.

Im Zahre 1839 lernte er den Dichter in Paris persönlichkennen. Laube brachte damals fast ein Jahr in Paris zn,und knüpfte durch Heine die interessantesten Bekanntschaftenin der französischen Literatur uud Kunstwelt an. Im erstenBande seinerErinnerungen", die man zu den besten Me-moirenwerken aus halbvergangener Zeit zählen kann, hatLanbe selbst den persönlichen Eindruck und die ferneren Be-ziehungen zu Heine während seines Pariser Aufenthaltes